Ausstellung HOPELESS BUT NOT SERIOUS – TOTUM PRO PARTE

Installation

MICHAEL PETRI​ (Leipzig)
THOMAS EHGARTNER​ (Hamburg)

HopelessButNotSerious

 

Eröffnung:
Freitag, 31. März 2017 | 19 Uhr

Öffnungszeiten:
01.- 08. April 2017
Di.- Fr. 17 – 20 Uhr, Sa.- So. 15 – 19 Uhr

Finissage am Samstag, 08. April 2017 ab 19 Uhr

 

Der Titel „Hopeless but not serious – Totum pro parte“ referiert auf gemeinsame Themen der beiden Künstler, die in gewisser Hinsicht ‘düster’ sind oder als ‘pessimistisch’ betrachtet werden könnten. Beide beschäftigt die gegenwärtige Sachlage der Welt; Politik auf einer (g)lokalen Messlatte; das Aufstreben politisch rechter Parteien und gesellschaftliche Polarisierung, während eine immer populistischer werdende Stimme sich überall Gehör zu verschaffen scheint. Wissenschaft, der Verlust kulturellen Erbes, Naturphänomene sowie vergangene und mögliche zukünftige Kriege – Petri wie Ehgartner gehen diese Themen an und scheuen nicht vor schwarzem Humor, was das Publikum leise zum Kichern bringen kann oder es nach Luft schnappen lässt.
Ihre jeweilige Praxis darf in einem hochgradig politisierten Kontext gesehen werden – gleichzeitig bleiben ihre Arbeiten aus subversive Weise hoffnungsvoll und fröhlich in ihrer visuellen Poesie.
Sowohl Petri als auch Ehgartner werden neue Arbeiten in der Ausstellung vorstellen und gleichzeitig eine gemeinsame ortsspezifische Arbeit schaffen.

Ein Sarg rotiert um eine verchromte Stahlstange – der Tod übt sich im Pole-Dancing und ahmt in der Bewegung die elliptische Struktur eines DNA-Strangs nach.
Obgleich es als unmoralische Idee nachwirkt hat die Verbindung zwischen Erotik und Tod bereits eine lange Tradition – man denke an Delacroixs „Der Tod des Sardanapal“ oder das Motiv des „Tod des Mädchens“ in der Rennaisancemalerei. In Frankreich spricht man sogar von ‘la petit mort’, dem kleinen Tod, wenn man Orgasmen meint. „Der Kuss des Todes“ ist ein weiteres Beispiel linguistischer Referenzen auf die Erotik des Todes. Petris Werk kann als kontemporärer Kommentar auf diese historische Faszination betrachtet werden.

Die Kombination zweier Objet Trouves, nämlich einem über 30 Jahre in einem deutschen Schrebergarten verwitterten Gartenzwerges und ein am Strand angespülter, mit Schweröl verschmierter Barbiekopf bilden eine perfekte, zeitgemäße Synthese bezüglich des IS-Terrorismus – verübt durch jugendliche, deutsche Staatsbürger.
Der Gartenzwerg, welcher als Inbegriff der kleinbürgerlichen, deutschen, heilen Welt steht, hält nun statt einst einen Eimer, den abgetrennten, ölverschmierten Kopf des als Inbegriff für die moderne westliche Gesellschaft geltenden Frauenbildes an den Haaren, während er mit der anderen Hand das IS-Zeichen (erhobener Zeigefinger) proklamiert. (Thomas Ehgartner)

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gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg und das Bundesministerium für Kunst und Kultur Österreich.

Konzert – 4Fakultät #4

Wir laden herzlich ein zum Konzert #4

18. März 2017 | 20 Uhr

Bei der neuen Ausgabe von 4Fakultät prallen wieder vier herausragende musikalische Positionen aufeinander:

SCHNABEL/AISENBREY
ENTROPIC UNIT
JAN DREES
TONFANG

4fakultaet

 

Das Duo SCHNABEL/AISENBREY (HH) verbindet druckvolles Saxophonfeuer mit jazz-rhythmisierter Sprache. ENTROPIC UNIT (BER/HH) wühlen mit hämmernden Drums im polyrhythmischen Sumpf aus Bass-Elektronik. JAN DREES (HH) verfeinert den Raum mit tragenden Gitarren-Experimenten und analogem Feedback. Und dann sind da TONFANG (HH): ein treibendes Pop-Destruction-Trio mit Stimme, Bass und Beats und null Respekt für blasse Bühnenattitüden.

Jede dieser vier Gruppen steht für ein anderes Genre. Bei 4Fakultät spielen sie ihr eigenes Konzert und improvisieren gemeinsam von Set zu Set.

mehr Infos unter:

www.4fakultaet.de

Ausstellung A FREE BREAKFAST

Eine Installation von
Carola Deye | Showna Kim | Ida Lennartsson | Inyoung Yeo

The latest news. Protection and exclusion. Shielding and opening. Join our breakfast. It could manifest literally at the outer boarders of our housing or other claimed territories. Breaking news. Or metaphorically spoken at our mental barriers and the way how we react on the demands of the outside world. Some more tea?

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Eröffnung:
Freitag, 18. November 2016 | 19 Uhr
Breakfast-Performance:
Sonntag, 20. November 2016, 12 Uhr (Gast: Nounnou Oumarou)

Öffnungszeiten:
Samstag, 19.11. von 14 – 18 Uhr, Sonntag, 20.11. von 12 – 18 Uhr
Do/24., Fr/25., Sa/26. von 14 – 18 Uhr

www.artspaceone.org

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

Kunsthasserstammtisch – MUSIC  WAS  MY  FIRST  ART

Videokunstsingabend von und mit annette hollywood

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03. November 2016 um 20:30 Uhr

Seit mehreren Jahren singt annette hollywood lovesongs aus dem gesamten Spektrum der Popmusik zu ARTSONGS um. Die umgewidmeten Texte werfen ein neues Licht auf unser Verhältnis zur Kunst, wobei Kunst und Liebe mitunter ungewohnte Entsprechungen oder Gegensätze zu zeigen scheinen: “ART HURTS, art scars, art wounds and marks, any heart, not tough…”
Was zunächst als ironische Brechung erscheint, ist leidenschaftliche Hommage an die Kunst und macht zugleich den Pop-Song zum reflexiven Medium: von “Art is a battlefield” bis “I am a Woman in Art” oder “The Power of Art” stellt sich in jedem Song aufs Neue die Frage, wie es eigentlich um die Kunst und ihre ProtagonistInnen steht.

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annette hollywood setzt sich kritisch und humorvoll mit der medialen Repräsentation von Kunst, Identitäts- und Geschlechterkonzepten sowie mit Ressourcen- und Aufmerksamkeitsverteilung auseinander. Durch performative und aktivistische Aneignungsstrategien, die pop- und subkulturelle Phänomene aufgreifen, entstehen Dekonstruktionen massenmedialer Formate und Diskurse und damit neue Sichtweisen. Die sozialen, strukturellen und ökonomischen Bedingungen von Kunstproduktion und Diskurs heute, Prozesse der Produktion von künstlerischer Identität, Autorschaft und Stereotypen –werden dabei ebenso erforscht wie Ökonomien, Strukturbedingungen und Teilhabemechanismen.
Die medienübergreifende Vorgehensweise führt zu einer Breite künstlerischer Ausdrucks- und interdisziplinärer Erzählformen in annette hollywoods Werk, in dem sich Formate wie Video, Installation, Performance, Skulptur und Sound verbinden.
annette hollywood hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, wie ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, einen Preis der Deutschen Filmkritik und ein Stipendium am Deutschen Studienzentrum in Venedig.

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www.annettehollywood.com
www.noroomgallery.com

Ausstellung GOGOGO

Stephan Jäschke
Franziska Jyrch
Uta Koslik

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Eröffnung:
Freitag, 28. Oktober 2016 um 19 Uhr

geöffnet am 29. Oktober von 14 bis 20 Uhr
29.10. 18 Uhr: Die Künstler führen durch die Ausstellung

JOHN MORAN – NEW YORK

John Moran

09.OKTOBER
20 Uhr
JOHN MORAN
ETUDES: “AMSTERDAM” – THE CON-ARTIST

(Solo Performance, Experimental Music, Choreography-Movement Theater)
Karten zu 10,-/8,-€

John Moran ist ein New Yorker Komponist und Performer, häufig als Protege von Philip Glass bezeichnet, der ihn als wichtigsten lebenden Komponisten lobt. Sein individueller Ansatz ist sehr zeitgenössisch und übergreifend in der Performance-, Kunst-, Musik-, und Tanzszene viel diskutiert. Morans Arbeiten sind mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet worden und involvierten Künstler wie Uma Thurman, Iggy Pop, Allen Ginsberg oder Julia Stiles.
The Boston Globe schrieb: „Moran ist ein zeitgenössischer Mozart“.

07.+ 08. OKTOBER
12 – 20 UHR
WORKSHOP (auf Englisch)
“MUSIKALITÄT VON WAHRNEHMUNG UND HANDLUNG”

Teilnahmegebühr 25,-€ / Anmeldung unter: info@faktor.hamburg

In Hamburg bietet John Moran einen zweitägigen Workshop für TeilnehmerInnen aller künstlerischen Richtungen und Vorbildungen an.
Morans Arbeit untersucht die musikalische Qualität der Wahrnehmung: Geräusche und Bewegungen, die wir im Alltag wahrnehmen und vor anderen zeigen. Die Untersuchungen dieses Workshops sind für viele Disziplinen und Perspektiven anwendbar. Zusammenfassend ist der Workshop eine Übung in körperlichem Ausdruck, Bühnenpräsenz/vertrauen, in musikalischer Qualität von Schauspiel und Muskelgedächtnis. Diese Techniken fördern eine neue Sicht und Vertrauen in die eigenen Darbietungen vor jeglichem Publikum, als Performer oder anderswo.

Ausstellung GRENSWERK 2016 B / D / NL

Nora Axnick (D)
Zoë d’Hont (NL)
Sjoerd van Lankveld (NL)
Robin Meyer (NL)
Emmanuelle Quertain (B)
Anne Vanoutryve (B)
Katja Windau (D)

Eröffnung:
Samstag, 1. Oktober 2016 ab 19 Uhr

Künstlervorstellungen – Kaffee + Kuchen:
Sonntag, 2. Oktober 2016, 14 bis 17 Uhr

grenswerk

Grenswerk 2016 ist ein Reise- und Austauschprojekt an drei aufeinanderfolgenden Stationen. In einer ehemaligen Kaserne in Tripkau an der Elbe beginnt das internationale Austauschprojekt von neun Künstler*innen. Zwei Wochen leben und arbeiten die aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden stammenden Künstler*innen in der Künstlerresidenz Tripkau-kazerne an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Im Anschluss an die zweiwöchige Arbeitsperiode reisen die Künstler*innen gemeinsam nach Hamburg. Vom 1. bis 2. Oktober 2016 stellen sie die ersten Ergebnisse und Ideen Ihrer (Zusammen-) Arbeit in einer gemeinsamen Ausstellung in der Galerie Bridget Stern vor. Ein erstes Feedback erhalten die Teilnehmer*innen in einem Fingerfood Gathering von Hamburger Kulturproduzenten. Am 2. Oktober beenden kurze Künstlervorstellungen und Performances die Ausstellung.

Die finale Grenswerk 2016 Präsentation findet in Eindhoven statt. Zum Ende des Jahres treffen sich die Künstler*Innen dort zu einer Doppelausstellung im Artspace Flipside und im Van Abbehuis wieder.

Kuratorische Organisation Hamburg: FILTER Hamburg / Kerstin Niemann
Organisation Niederlande: Jeroen Vrijsen, Aagje Linssen

Grenswerk 2016 B / D / NL ist ein Austausch- und Zusammenarbeitsprojekt von Artspace Flipside, FAKTOR Hamburg Künstlerhaus, FILTER Hamburg, Tripkau Kaserne und Van Abbehuis.

Mit freundlicher Unterstützung von /
With friendly support by

Artspace Flipside
FAKTOR Hamburg Künstlerhaus
FILTER Hamburg
Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
Kunstinitiatief Van Abbehuis
Tripkau-kazerne
Stichting Complete Media 2
und/ and the Artists

Ausstellung MASHUP III – HYBRID

Minor Alexander (L)
Tilo Baumgärtel (L)
Suse Bauer (HH)
Tjorg Douglas Beer (HH)
Nina K. Doege (L)
Lukasz Furs (HH)
Molina Ghosh (L)
Marc Anton Gnädinger (L)
Henriette Grahnert (L)
Sebastian Gögel (L)
Katrin Heichel (L)
Paul Philip Heinze (B)
Justus Jager (L)
Anica Kehr (L)
Oliver Kossack(L)
Naroma Kousidonis (L/HH)
Marian Luft (L)
Corinne von Lebusa & Moritz Schleime (L/B)
Stefan Mildenberger (HH)
Stefan Murer (L)
Juliana Ortiz (L)
Jirka Pfahl (L)
Oliver Ross (HH)
Simon Rübesamen (L)
Nadin M. Rüfenacht (L)
Stiller (L)
Hans Stützer (HH)
Martin Wühler (L)
Daniel Windisch (L)

initiiert und kuratiert von Molina Ghosh
kuratorische Assistenz: Justus Jager, Martin Wühler, Marc Anton Gnädinger

Mashup existiert seit 2014 als temporäre Galerie aus Leipzig ohne festen Standort.
In diesem Jahr tritt Mashup erstmalig über die Stadtgrenze und organisiert in Kooperation mit dem Künstlerhaus Faktor eine Ausstellung zum Thema „Hybrid/Hybridität“ in der Galerie Bridget Stern in Hamburg. Es werden Mixed Media-Collagen, Fotografie, Audio- & Videoarbeiten, Skulpturen, Filme und Malerei zu sehen sein.

mutgl.weebly.com

Mashup3_Flyer

Eröffnung am Freitag, den 16.09.2016 um 18 Uhr
Performance von Daniel Windisch
Präsentation des Leipziger Künstlerbuchverlags “Lubok”

Ausstellung vom 17.09. – 29.09.2016
Öffnungszeiten: Di – Fr 16 – 20 Uhr / Sa & So 14 – 20 Uhr

A/D/A – Utopien für Stadtmenschen von heute

A/D/A ist ein urbanes Künstler*innen-Forschungs- und Vermittlungsvorhaben, das in einem DIY-Festival mündet. Ziel ist es, digitale und analoge Praktiken und die Gestaltung des urbanen Zusammenlebens produktiv zusammen zu denken. A/D/A lädt Künstler*innen und Bürger*innen ein, sich kritisch mit den Versprechungen der „smart city“ zu beschäftigen und eigene Ideen zu entwickeln, wie analoge oder digitale Technologien und Praktiken in der Stadt eingesetzt werden können – abseits von wirtschaftlichem Optimierungsstreben.
Das Programm setzt sich aus Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen, Präsentationen und Screenings zusammen.
Die Ergebnisse der Workshops werden in einer Ausstellung im Künstlerhaus FAKTOR gezeigt. Weitere Ausstellungsorte folgen.
A/D/A schließt sich außerdem an den Themenschwerpunkt KUNST UND DIGITALER AKTIVISMUS des Internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel an.

www.ada-hamburg.de

ADA Festival

Ausstellungseröffnung: Montag, 29. August 2016 um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 30. August – 07. September 16

Öffnungszeiten täglich von 14 – 19 Uhr