TJORG DOUGLAS BEER
CERAMICS / PAINTINGS

GALERIE UTOPIA 
NOWHERELAND (Part II)

André Butzer, Max Henry, Günther Förg, Lori Hersberger, Ernest Mancoba, Mark Matthes, Klaus Mettig, Olga Migliaressi-Phoca, Yoko Ono,
Panos Papadopoulos, Henning Rogge, Katharina Sieverding, Orson Sieverding, Pola Sieverding, Angelos Spyropoulos, Sofia Stevi, Alexandros Tzannis, Malte Urbschat, Raaf van der Sman, Yannis Varelas, Amalia Vekri, Lydia Venieri, Woozy

Eröffnung
Donnerstag 10. Oktober 2019, 19 Uhr

Vortrag
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung stellt Lydia Venieri die Mykonos Biennale vor.
Donnerstag 10. Oktober 2019, 19 – 20 Uhr

Ausstellungsdauer
12.-18.10.2019
Öffnungszeiten
Sa – So: 15 – 19 Uhr
Mi – Fr: 17 – 19 Uhr
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Über Die Ausstellung
Das Künstlerhaus Faktor Hamburg zeigt neue Arbeiten des Hamburger Künstlers Tjorg Douglas Beer. Neben seiner eigenen künstlerischen Arbeit hat Beer Projekte wie Galerie im Regierungsviertel Berlin, Galerie Utopia Athens, Berlin Kreuzberg Biennale international diverse Ausstellungen unter anderem im Palais de Tokyo, Paris, X-Initiative New York und der Tate Modern realisiert.
Bei diesen Projekten handelt es sich stets um Kooperationen des Künstlers mit befreundeten KünstlerInnen und KuratorInnen bzw KünstlerInnen von persönlichem Interesse. Im Künstlerhaus Faktor wird neben neuen Bildern und Skulpturen eine Gruppen-Ausstellung internationaler KünstlerInnen in einer Glasvitrine gezeigt.

Über Tjorg Douglas Beer – Malereien und Keramikskulpturen
Tjorg Douglas Beer arbeitet in verschiedenen Bereichen und schafft Collagen, Gemälde und Skulpturen.
In seinen Malereien mischt Beer Tinte, Marker, Lack, Acryl- und Ölfarbe und Oilstick und entwickelt Arrangements und Szenerien aus dem Malprozess heraus. Dadurch erscheinen Gesichter und Figuren aus dem Übergang überlappender Farben. Diese Figuren werden erhalten und dann in fragmentierten Landschaften arrangiert, die Landschaften, Interieurs oder Skulpturen sein könnten. Unvollendete Figuren, Quadrate und Farbübergänge führen zu collageartigen Gemälden.
Die Keramiken wird in Zusammenarbeit mit einem griechischen Keramiker hergestellt. Nach einer Reihe von Figuren entwickelte Beer eine eher technische Form von Figuren, Köpfen. Die Form ähnelt Raketen und Bomben. Diese werden dann mit verschiedenen Objekten aus dem Künstleratelier bestempelt. Die Skulpturen bekommen Gesichter und ähneln einer Symbiose aus Mensch und Ding.

Über NOWHERELAND (Teil II)
Die Ausstellung NOWHERELAND (Part II) vereint 20 kleine bis winzige Kunstwerke, die in einer mobilen Ausstellungsvitrine präsentiert werden. Die Werke wurden von den Künstlern für NOWHERELAND (Part II) geschaffen und ausgewählt – Werke, die sich mit utopischen Visionen, pessimistischen Ausdrücken, Fragilität und Zerstörung auseinandersetzen oder Fragmente aus dem manchmal persönlichen Hintergrund des Einzelnen sind.
Die Ausstellung NOWHERELAND (Part II) hat kein Zuhause und keinen Ort, zu sein. Die Ausstellung NOWHERELAND wurde erstmals während der Eröffnungstage der Documenta14 in Athen 2017 gezeigt – NOWHERELAND (Part II) ist die Fortsetzung des Projektes.
Das Ausstellungsformat, die Kurzpräsentation und die präsentierten Arbeiten spiegeln eine gewisse Unsicherheit in unserer Zeit wider. Gleichzeitig ist NOWHERELAND eine wertvolle Sammlung von Gedanken, Skizzen, persönlichen Fragmenten, Werkzeugen gegen Angst, utopischen Plänen. NOWHERELAND ist keine kuratierte Ausstellung. Die Künstler und Kuratoren haben die Werke auf künstlerisch kollaborative Weise zur Verfügung gestellt. Es kann als kleine Symphonie verschiedener Stimmen in einem Chor gesehen werden. Die Ausstellung und die darin enthaltenen Kunstwerke haben ihre eigene Stimme.

POISON IDEA

Baldur Burwitz | Christof Zwiener

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Mit der Aktion „Hacking the City 2.0“ fängt die Künstlergruppe
POISON IDEA die Farben des urbanen Regenbogens für uns ein.

In „Hacking the City 2.0“ the artist group POISON IDEA captures
the colors of the urban rainbow for us.

Eröffnung:
Freitag, 20. September 2019 ab 19 Uhr

Öffnungszeiten:
Samstag 21. / Sonntag 22. September 15 – 18 Uhr

www.poisonidea.de

4fakultät

4fakultat13_web#13 – Concert Series for Cross Genre Improvisation

sat. Sept 14th   9pm / doors 8pm
 

FOQL
(Oramics / Warsaw)

Yves De Mey
(Entr’acte / Antwerp)

Eva Zöllner & Goran Lazarevic
(Wergo / Hamburg, Serbia)

Live Visuals:
elektropastete e.v. (Alexander Trattler, Artur Musalimov)

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#13

Classic in his own genre of Hawaiian Futurism, Mike Cooper masters a most unique and intoxicating take on lap-steel guitar exotica. Expect a hat-shadowed face, a well worn Hawaiian shirt and a steel guitar wired into a table of electronic business … and you are only half way there. Cooper’s rich and evocative music is best experienced in his utterly flawless live performance.

Over the last few years Justyna Banaszczyk aka FOQL has released an impressive amount of music on different types of media, and on various labels such as New York Haunted and Pointless Geometry. Her hypnotic and unconventional style stems from her industrial and dark roots, and thanks to her soft spot for experiments, heaviness and the most innovative corners of dance music, she avoids the obvious, especially when playing live.

Antwerp-based producer Yves De Mey has his roots in sound design and scoring for performing arts, film and installations. His main tools are an ever-growing modular analog rig and some vintage synths, combined with an avid interest in audio manipulation. In his enigmatic live concerts De Mey alludes to a rave past, a history of repetitive and nervous patterns, all melded together in an increidibly versatile live performance technique.

Eva Zöllner was educated as classical accordionist at the Academy of Music in Cologne and at the Royal Danish Academy of Music in Copenhagen. She is considered as one of the most active accordionists of her generation. For 4fakultät Eva will perform in a duo with Hamburg based accordionist Goran Lazarevic. Goran‘s main spheres of music practice lay in live-electronics, microtonal and computer music, and free improvisation Eva’s and Goran’s exploration of the accordion will be paying attention to the offshore sound potential of their instrument.

4fakultät is based on a mathematically designed musical score. Four acts of various artistic backgrounds play two sets of their own. These separate sets intersect. All four musicians improvise in a rotating order creating a continuous concert with no breaks or stops. A musical dialogue where improvisation cuts to the bone of genre and style definition: 4fakultät.

Sept 14th
9pm / doors 8pm
15,-

Supported by:
Musikfonds e.V.
Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Hamburgische Kulturstiftung

Presented by:
ByteFM
ASK HELMUT

 

Graphic design by Al White
https://www.instagram.com/crud55/

Privatsammlung Maren & Matthias Wagener

kuratiert von Marita Landgraf, Leiterin des Künstlerhaus Lauenburg.

mit Arbeiten von:
Thorsten Brinkmann, Boran Burchardt, Cécile Dupaquier, Henrik Eiben, Bernhaed Frue, Joachim Grommek, Jan Köchermann, Inge Krause, Marc Lüders, Charlotte Posenenske, Alexandra Ranner, Jörg Rode, Rolf Rose, Dieter Roth, Gerold Tagwerker

Finissage am Donnerstag 12. September 2019 / 17- 22 Uhr

Ebenso geöffnet am Mittwoch 11.09. / 17 – 19 Uhr

s´ wird bunt – am Hügel der Verzweiflung

“niemand hat die absicht bilder an die wand zu hängen”

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Farbe :      Annika Unterburg – Stefan Lang – Rolf Bergmeier
Konzert:   Jean-Robert Valentin – Stefan Lang

So lösen wir uns auf in die Farben,
die Farben aus denen unsere Welt besteht, begeben uns somit auf eine Reise.
Eine Reise jenseits von Zeit und jenseits von Raum.
Monty Hügelmüller

Wir, Annika Unterburg – Stefan Lang – Rolf Bergmeier wollen während eines 3-tägigen work-in-pro­gress Projektes untersuchen, inwieweit wir uns zu diesem Getrenntsein bzw. Nichtgetrenntsein von unseren Wahrnehmungsräumen mit Mitteln der Kunst bewußt verhalten können. Da wir drei auf sehr unterscheidliche Weise mit Farbe beschäftigt sind, könnte es bunt werden. Zu erwarten sind: Malerei, Asoziales, Meat Art, Perforiertes, Musik, Sprachlosigkeit.

Die meisten Ausstellungen sind am besten bevor oder nachdem die Bilder an der Wand hängen, also in der Auf- und Abbau Situation.
So fragen wir uns – wo ist eigentlich die Kunst geblieben.
So werden wir das Einzige tun was wir dieser Kultur entgegensetzen können  – mit dem Urgrund der Kreativität selbst Kontakt halten.
„Niemand hat die Absicht Bilder an die Wand zu hängen.“

eröffnung
Freitag, 9. August 2019, 16 – 24 Uhr,

eröffnung
Samstag, 10.August 2019, 11 – 24 Uhr,

eröffnung
Sonntag, 11. August 2019, 11 – 14 Uhr

Sonntag, 11.30 Uhr Musikperformance

http://www.jr-valentin.de/        https://lang-malerei.de/studien_horizont.html
http://unterburg.com/                https://www.rolfbergmeier.de

SUPRA

Georgisch-Deutsches Kulturfestival – Kunst, Musik, Performance, Film, Lesung, Workshop und Künstlergespräche im Künstlerhaus FAKTOR

19. – 28.7.2019
Link: Programm
Link: Facebook-Veranstaltung

„Supra“ ist eine traditionelle und immer noch lebendige georgische Performance, die Menschen miteinander verbindet: gewissermaßen ein Festessen, dessen Teilnehmer durch zahllose Gänge hindurch improvisierte Trinksprüche austauschen. SUPRA heißt daher unser neuntägiges Festival, auf dem wir Verbindung und Austausch der deutschen und georgischen Kunst und Kultur feiern und aktiv mitgestalten wollen.

Vor 200 Jahren kamen die ersten deutschen Siedler nach Georgien; heute leben mehr als 300.000 Georgier in Deutschland. Der Auftritt Georgiens als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018 hat diese Verbindung noch einmal auf beeindruckende Weise erneuert. Die georgische Kultur war, in der sowjetrussischen Zeit und dem anschließenden Zusammenbruch, lange verdeckt. Heute ist das Interesse am deutsch-georgischen Austausch auf beiden Seiten spürbar groß.

Das gilt vor allem auch für Künstler*innen aller Art – SUPRA lädt Filmemacher, Schriftsteller, Fotografen, Musiker, Performer und Bildende Künstler u.a. im georgisch-deutschen Austausch mit dem Publikum an den gemeinsamen Tisch.

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INTUITION

Isabell Kamp

15. – 16.6.2019
Vernissage: Samstag 15.Juni, 19 Uhr
Öffnungszeit: Sonntag 16.Juni, 15 – 19 Uhr

Intuition als brauchbares Bewertungssystem funktioniert nur, wenn man in dem jeweiligen Bereich Erfahrungen hat sammeln können. Sobald dies nicht vorliegt, kann Intuition zu Willkür, Vorurteilen und Chaos führen. Woher weiß man, dass gewonnenes Wissen ausreicht um dem Bauchgefühl zu trauen?
In den Arbeiten von Isabell Kamp geht es grundsätzlich um eine thesenartige Erprobung unterschiedlicher Gedanken über zwischenmenschliche Kommunikationsstrukturen und die Suche nach visuellen Entsprechungen für emotionale Befindlichkeiten.
Ein hauptsächlicher Wesenskern der Keramik ist einerseits die implizierte Hochwertigkeit und andererseits die Zerbrechlichkeit des Materials. Eine wunderbare Metapher zum Menschen.

Isabell_webgefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der freien und Hansestadt Hamburg und aus Mitteln des Bezirks Altona.

4fakultät #12

June 22nd | 9pm / doors 8pm

Concert Series for Cross Genre Improvisation

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Jimi Tenor (Helsinki)

Méryll Ampe (Paris)

Alireza Mehdizadeh & Pejram Tahmasbi (Berlin, Iran)

ACRE (Rome)

Live Visuals / Projections : elektropastete

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Presented by: ByteFM

Easily transcending all current trends and hypes. The work of Finnish musician and composer Jimi Tenor combines the finest elements of afro-american music, spontaneous silliness and shameless glamour in a style all his own. “Jimi Tenor’s mind will travel where his body can’t go. Living in isolation in east-Helsinki suburb he picks mushrooms and has exotic musical fantasies in the calmness of the endless.“ Releases on Philophon, Herakles Records, Kindred Spirits and Warp speak a clear and distinct language of stylistic diversity. What instruments will Jimi play this time? Flute? Saxophone? Drummachines? His own voice? Just about any sound source is possible with this man and some of them might get wrecked in the act.

In her work composer and sound designer Méryll Ampe establishes a fine link between two performative practices, the visual and the auditive: “I develop my sound through electronic field recordings and experimental music. I establish links between my musical practice and my visual practice, using techniques directly linked to sculpture – to cut in to mass, to model, and to chisel using acoustic sound, digital sound processing and analogue tools. These allow me to generate echo, tensions, breaks and punctuation. I conceive of improvisation as an uninterrupted sequence, revealing the immersive composition of space.”

Alireza Mehdizadeh plays the Kamancheh, a classical persian string instrument with a delicate and expressive sound. His meticulously modulated melodies and movements contains microtonal scales from the Dastgah modal system, the improvisational elements of persian music and Sufism’s insight and meditativeness. Alireza is a member of the renowned Mastan Ensemble and toured Europa, the U.S and Canada. He will be accompanied by the classical Tar player Pejram Tahmasbi.

The Rome based improvisation trio ACRE is working on diverse forms of images and places of music and listening. The group’s sound is made up of some recognizable music influences, and focuses on the way these influences are dealt with, letting them interfere: The trio combines the free subchambers of instrumental jazz with the unpredictability of digital instruments, thus creating an exciting unitarian sound with detailed, fragile struktures, contrary timbres and surprising experiments.

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4fakultät is based on a mathematically designed musical score. Four acts of various artistic backgrounds play two sets of their own. These separate sets intersect. All four musicians improvise in a rotating order creating a continuous concert with no breaks or stops. A musical dialogue where improvisation cuts to the bone of genre and style definition: 4fakultät.

15,- / 10,- (reduced)

4!_Logohttps://4fakultaet.de
https://4fakultaet.bandcamp.com/
https://www.instagram.com/4fakultaet/

Sponsored by
Musikfonds e.V.
Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Hamburgische Kulturstiftung

Graphic Design: Silvio Waser

DECODER – twisted pairs

Sa. 08.06.2019 – 20:00 Uhr

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Leopold Hurt: e-zither

Sonja Lena Schmid: cello

Jonathan Shapiro: drums, joystick

Decoder – Ensemble für aktuelle Musik
Decoder präsentiert sich mit Solos und Duos für Cello, E-Zither, Drums, Joystick, Video und Elektronik. Darunter Hamburger Erstaufführungen aus dem Zyklus „dissociated press“ von Leopold Hurt sowie die Uraufführung von „red“ für Cello und Video, eine Zusammenarbeit der Komponistin Sarah Nemtsov mit Heinrich Horwitz (Dramaturgie, Choreographie) und David Campesino/Javier Sobremazas (Kinematographie)

Eintritt: 6,- / 5.-

Birgit Ulher: Matter Matters

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Trumpet Traffic

Birgit Ulher: Public Transport (UA), Traces (2014)
Michael Maierhof / Birgit Ulher: splitting 21 (2011 – 2013)

Ulhers Komposition “Public Transport” for trumpet, record runner, radio and objects wird an diesem Abend uraufgeführt. Für das Stück wurden zwei LPs mit Geräuschen von Plattenspielern aufge- nommen, die mit Record Runnern abgespielt werden und als Zuspielung für die Trompetenstimme fungieren. Die Plattenspieler sind hier gleichzeitig Ursprung der Klänge wie auch ihrer Reproduktion.

Ihre zweite Komposition “Traces” (2014) for trumpet, radio, speaker, objects and tape hat seinen Ursprung in Messungen von chemischen Werten des Chicago Rivers und der Elbe. Die Zuspielung besteht aus vier Spuren, die getrennt und mit jeweils einem Klangmaterial aufgenommen wurden. Den daraus gewonnenen Daten wurde ein bestimmtes Material zugeordnet. Die Dauern der Klänge und Pausen sind eine direkte Repräsentation der Messungen.

In der Gemeinschaftskomposition “splitting 21” (2011 – 2013) for trumpet, splitter and tape stellt Michael Maierhof ihr einen von ihm entwickelten analogen Splitter mit einer Zuspielung zur Verfügung, die das zehnminütige Stück ins Orchestrale erweitert. Die Trompetenstimme wurde von Ulher entwickelt.

mit freundlicher Unterstützung des Musikfonds www.musikfonds.de

Eintritt: 10,- / 8,-