NO NOTICE GAVE SHE, BUT A CHANGE – Archive of the ephemeral

Archiv des Ephemeren: das paradoxe Vorhaben, Wandel zu archivieren.

© Cristiane Mohallem,Pedra_do_Mar
Es gibt die tiefen Einschnitte, deren mächtige Veränderungen unübersehbar sind. Was sich jedoch im Detail schon vor diesem Moment ereignet, ist schwer nachzuweisen. Nicht selten entzieht sich der Wandlungsprozess unserer Wahrnehmung. Er entwischt uns durch seine Dauer und unser Unvermögen, ihn in seiner Gesamtheit zu realisieren.
Auch der vage Moment des »Dazwischen« wird in dieser Betrachtung relevant genauso wie die Untersuchung der zurückbleibenden Reste. Wir stoßen auf Fragen wie: Wann hat die Schwelle ihren Anfang und ihr Ende? Geht eine Wandlung immer mit einem Formenwandel einher?

Das Archiv des Ephemeren nutzt Reproduktion von transitorischen Abläufen, um die Aufmerksamkeit auf sie zu richten. Durch die Betrachtung der unterschiedlichen Wandlungsphasen und der Präsentation der gesammelten Erfahrungen entsteht ein Raum, in dem beispielhafte Entwicklung archiviert ist.

© Emi Nishiwaki,how_I_met_you

Die Ausstellung wird von vier Künstlerinnen verschiedener kultureller und künstlerischer Hintergründe bespielt:

Emi Nishiwaki (Japan/Bildende Künstlerin)
Cristiane Mohallem (Brasilien/Bildende Künstlerin)
Ursina Tossi (Deutschland/Choreografin/Tänzerin/Forscherin)
Saskia Bannasch (Deutschland/Bildende Künstlerin)

© Saskia Bannasch

ERÖFFNUNG
Fr, 8. September 2017 von 20-24 Uhr
21 Uhr – Performance Ursina Tossi, “blue moon”

ÖFFNUNGSZEITEN UND VERANSTALTUNGEN
Sa, 9. September: 15–19 Uhr – Ausstellung
16 Uhr – Künstlergespräch/Artist talk

So, 10. September: 15–19 Uhr – Ausstellung

Mi, 13. September: 15–19 Uhr – Ausstellung

Do, 14. September: 17–21 Uhr – Ausstellung
19 Uhr: Performance Ursina Tossi, “blue moon”

Fr, 15. September, 17–21 Uhr – Workshop

FINISSAGE
Sa, 16. September, 15–24 Uhr
19 Uhr: Präsentation der Workshop-Arbeiten
20 Uhr: Soundscaping – diceindustries

Bildschirmfoto 2017-08-10 um 23.15.09

weitere Informationen unter:
https://archiveoftheephemeral.tumblr.com/

Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung.

Fotoimpressum
© Cristiane Mohallem, Pedra do Mar (Detail), 2015–16, cotton thread on linen
© Emi Nishiwaki, »how I met you« (a score of humming song)

© Saskia Bannasch, rust drawing (work in progress)
© Ursina Tossi, bare bodies

Titel: Emily Dickinson “no notice gave she, but a change”

Ausstellung FIL À FIL

Suse Itzel und Gesa Lange

fil a fil

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung:
Freitag, 14. Juli um 19 Uhr

Ausstellung vom 15. – 22. Juli 2017

Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Freitag von 17 – 20 Uhr
Samstag und Sonntag von 15 – 19 Uhr

Finissage
Samstag, 22.07. ab 15 Uhr
17 Uhr Künstlergespräch

Ausstellung OTTO SNOEK (NL)

Snoek Dyabakir

Blick des bekannten niederländischen Fotografen auf ein aktuelles Gesellschaftsphänomen.

Kuratorin: Kristin Dittrich (Shift School, Dresden)

Eröffnung:
Samstag, 24. Juni 2017, 19 Uhr 
mit Otto Snoek und Kristin Dittrich

Ausstellung vom 25.06. bis 02.07.2017

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 17 – 20 Uhr
Samstag & Sonntag von 15 – 19 Uhr

 

 

Sommerakademie Shift School Dresden

Die Shift School für Fotografie aus Dresden veranstaltet vom 25. Juni – 2. Juli 2017 ihre erste Sommerakademie in Hamburg im Künstlerhaus FAKTOR.

25.-27.06: Grundkurs Fotografie ausstellen
28.-30.06: Aufbaukurs Fotografie ausstellen

shift workshop

Die Kurse richten sich an Interessenten, die eigene Themenausstellungen konzipieren wollen oder auch vorhandene Arbeiten besser verstehen und lesen möchten. Dazu gibt es Hintergrundwissen aus 15 Jahren Ausstellungsarbeit mit Shift-School-Gründerin Kristin Dittrich und zum Ende kann eine eigene kleine Ausstellung mit Bilddummies gebaut werden.
Der Aufbauworkshop richtet sich an Teilnehmer, die den Grundkurs absolviert haben oder bereits erste Erfahrungen im Kuratieren von Themenausstellungen mitbringen.

01./02.07: Intensivseminar Über Fotografie schreiben
– mit dem bekannten Fotografieexperten Klaus Honnef –

Klaus Honnef steht seit Beginn der 70er Jahre und seiner Mitarbeit an der documenta 5 und 6 für die Anerkennung der professionellen Fotografie im Kontext der Bildenden Kunst. Dieses Seminar ist ein Plädoyer an die Zukunft und die Bedeutung der Erstellung von relevanten Texten über Fotografie. Nach einer Analyse von unterschiedlichen Kunstkritiken und das Erlernen einer Methodik werden eigene Texte verfasst und ausgewertet.

Anmeldung und weitere Informationen unter:

www.shift-school.com

Ausstellung DING UND WESEN

– Interaktionen an der Tiermaschine –

Eröffnung:
Freitag, 19. Mai 2017 um 19 Uhr

dingundwesen_web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Installation, Malerei, Objekt, Video, Zeichnung, Fotografie

 

Die multimediale Ausstellung zeigt Arbeiten, in denen allesamt die Tierwelt eine Rolle spielt.

Bei seiner Beschäftigung mit dem Animalischen identifiziert sich der Mensch mit dem Tier, zum anderen erkennt er auch seine Andersartigkeit.

Die Künstlerinnen fokussieren sich in ihrem Interesse zumeist auf eine Grenze, an der der Unterschied zwischen Subjekt und Objekt deutlich wird. So ist das reale Tier als Akteur nur noch selten vorhanden, manchmal ist es eher ein (unheimliches) Wesen aus der Urzeit, welches zum Untersuchungsobjekt wird; oder es wird durch Tod und Zerstückelung seines Körpers zum Ding, welches als Nahrung aufgenommen wird. An anderer Stelle dienen sein Abbild oder körperliche Überreste der Aneignung wünschenswerter Attribute.

Das Tier fungiert als Projektionsfläche und wird zum Stellvertreter für den Menschen, der durch die Betrachtung seines Verhältnisses zum Tier zu neuen Einsichten und größerem Verantwortungsbewusstsein gelangen kann.

 

SASKIA BANNASCH (Hamburg)
JUDITH EGGER (München)
KATIA KELM (Berlin)
FRANCA LAUFER (Hamburg)
ULRIKE PAUL (Hamburg)
INA SANGENSTEDT (Berlin)
MARIE LYNN SPECKERT (Dresden/Leipzig)
KATJA WINDAU (Hamburg)

kuratiert von Katja Windau

Ausstellung vom 20. – 28.5.2017

Öffnungszeiten:
Do + Fr 17 – 19 Uhr (Himmelfahrt geöffnet)
Sa + So 15 – 19 Uhr

 

http://www.gallerytalk.net/hamburger-kunstgriff-18-5-24-5-17/

Kunstverein Jesteburg zu Gast

Zwei Besonderheiten, ein Abend!

I. JAHRESGABEN
Am 13. Mai 2017 ab 19 Uhr lädt der Kunstverein Jesteburg e.V. herzlich zur Präsentation ausgewählter Jahresgaben und Editionen ins Künstlerhaus Faktor ein.

mit:
Thomas Baldischwyler
Simon Hehemann
Hoosen
TinTin Patrone
Yann Vari Schubert
Felix Kiessling
Charlotte Livine
Gerrit Menke
Stefan Mildenberger
Roman Schramm
Malte Urbschat
Amelie Zadeh

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II. CARTE BLANCHE / Sarah Abu Abdallah & Nadine Droste

Gleichzeitig präsentieren wir gemeinsam mit dem BLA-Verlag die erste Ausgabe von CARTE BLANCHE. Diese wird an Künstler/Innen und Theoretiker/Innen verteilt. Mit jeder Ausgabe treten zwei Positionen einander gegenüber, die erste CARTE BLANCHE bespielen Nadine Droste und Sarah Abu Abdallah. Das Weiß dient als kollektiver Raum und Nicht-Raum, dessen Koordinaten sich durch Fragen nach Repräsentation, Institution, Kontext und Inhalt formieren.

Ausstellung FaikNEWS

Tom Früchtl
Jörg Rode

Eröffnung:
Freitag, 28. April 2017 um 19 Uhr

FaikNEWS
Abbildung: Tom Früchtl, OSB, 2014, 22 x 22 cm, Acryl auf OSB

Ausstellung vom 29.04. – 06.05.2017

Öffnungszeiten:
Sa – So  von  14 – 19 Uhr
Di – Fr  von  17 – 19 Uhr

Finissage:
Samstag 06. Mai ab 18 Uhr
mit:  Eurokai  (DJ – liebe*Detail)

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Was versuchst Du in Deiner Arbeit?
Ich versuche Bedeutungshorizonte zu problematisieren.
Ich auch.

Tom Früchtl:

Jörg Rode:

Ausstellung HOPELESS BUT NOT SERIOUS – TOTUM PRO PARTE

Installation

MICHAEL PETRI​ (Leipzig)
THOMAS EHGARTNER​ (Hamburg)

mit
MARCO HABECK
JOHN MIRABEL
THORSTEN TENBERKEN

HopelessButNotSerious

 

Eröffnung:
Freitag, 31. März 2017 | 19 Uhr

Öffnungszeiten:
01.- 08. April 2017
Di.- Fr. 16 – 19 Uhr, Sa.- So. 15 – 19 Uhr

Finissage am Samstag, 08. April 2017 ab 19 Uhr

 

Der Titel Hopeless but not serious – Totum pro parte“ referiert auf den gemeinsamen Impetus der beiden Künstler Thomas Ehgartner und Michael Petri.
Monokulturen, okzidentale Ordnungsstrukturen,  die Hypertrophie an Informationsflüssen und ihr Potential zur Polarisierung, sowie der konservative Backlash verschränken sich hier in einer vielschichtigen Bestandsaufnahme in Methode und Versuch mit einem poetischen Ansatz dem zynischen zu entkommen.
Ergänzend zu ihren installativen und skulpturalen Arbeiten präsentieren sie Werke von Marco Habeck, John Mirabel und Thorsten Tenberken.

„Man wechselt Ideen wie Krawatten; denn jede Idee, jedes Kriterium kommt von außen, je nach den Konstellationen und Zufälligkeiten der Zeit.“ (E.M. Cioran)

 

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gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg und das Bundesministerium für Kunst und Kultur Österreich.

Konzert – 4Fakultät #4

Wir laden herzlich ein zum Konzert #4

18. März 2017 | 20 Uhr

Bei der neuen Ausgabe von 4Fakultät prallen wieder vier herausragende musikalische Positionen aufeinander:

SCHNABEL/AISENBREY
ENTROPIC UNIT
JAN DREES
TONFANG

4fakultaet

 

Das Duo SCHNABEL/AISENBREY (HH) verbindet druckvolles Saxophonfeuer mit jazz-rhythmisierter Sprache. ENTROPIC UNIT (BER/HH) wühlen mit hämmernden Drums im polyrhythmischen Sumpf aus Bass-Elektronik. JAN DREES (HH) verfeinert den Raum mit tragenden Gitarren-Experimenten und analogem Feedback. Und dann sind da TONFANG (HH): ein treibendes Pop-Destruction-Trio mit Stimme, Bass und Beats und null Respekt für blasse Bühnenattitüden.

Jede dieser vier Gruppen steht für ein anderes Genre. Bei 4Fakultät spielen sie ihr eigenes Konzert und improvisieren gemeinsam von Set zu Set.

mehr Infos unter:

www.4fakultaet.de