Building/s Stories von Douin&Schultz : 07., 08. & 09.10.2022

AufführungstermineBuilding/s Stories“: 

Premiere Freitag, 7. Oktober 2022 um 20 Uhr

Samstag, 8. Oktober 2022 um 17 Uhr und 20 Uhr

Sonntag, 9. Oktober 2022 um 17 Uhr

OrtKünstlerhaus FAKTOR, Max-Brauer-Allee 229, 22769 Hamburg – direkt an der Sternbrücke (10 Min. von der S-Bahn Holstenstraße)

ACHTUNG: Für lärmempfindliche Besucher stellen wir Ohropax beim Einlass bereit.

Karten: 5 Euro Normalpreis (Corona-Soli-Preis: 10€ – Spendenpreis: 20€). Kartenverkauf online über Lichthof-Theater

Building/s Stories von Douin&Schultz

Was passiert mit den Gebäuden, die es nicht mehr gibt? Wie konstituiert sich das Gedächtnis einer Stadt? Lässt sich ein Ort durch Bewegung nachzeichnen? Wie schreibt sich Architektur in den Körper ein?

Die Performance Building/s Stories des Künstlerinnenduos Douin&Schultz wird vom 7. bis 9. Oktober im Künstlerhaus FAKTOR im Schanzenviertel uraufgeführt. In vier Aufführungen widmen sich die Künstler:innen mittels Tanz, Text und Videoinstallation der verschwindenden Architektur im Hamburger Stadtraum. Anhand einer künstlerischen Rekonstruktion wird die einstige Atmosphäre ausgesuchter Bauwerke (Schilleroper, Postpyramide, Schule Neuhof, Cremonbrücke, Gründerzeithaus in der Zeughausstraße, Sternbrücke) für ein heutiges Publikum erlebbar gemacht und den Gebäuden dadurch eine neue Präsenz verliehen.

Die Künstlerinnen nutzen als Grundlage für die Performance ihr Laborformat „Fluides Archiv zum Aufspüren verschwindender Architektur im Hamburger Stadtraum“. In Videointerviews befragten sie zahlreiche Hamburger:innen zu ihrem Verhältnis zur Stadt und zu den sechs ausgewählten Bauwerken, zu denen die jeweiligen Befragten persönliche Bezüge hatten. Deren Erfahrungen, Erlebnisse, Wünsche, Träume und Utopien finden sich künstlerisch interpretiert wieder sowohl im Tanz als auch im Text. Als Videoprojektion werden die Interviews zudem Teil der Aufführungen sein und die Protagonisten selber zu Wort kommen.

Building/s Stories versucht damit Bauwerken, die – teils von der Öffentlichkeit unbemerkt – verschwinden, eine neue Sichtbarkeit zu verleihen und auf deren gesellschaftliche Bedeutung hinzuweisen.

Das Künstlerinnenduo Douin&Schultz erforscht in ihren Performances den Bezug zwischen Mensch, Architektur und Stadtraum. Auszüge aus den Interviews wurden im Herbst 2021 als Videoarbeit in der Millerntorwache in Zusammenarbeit mit der Alfred Toepfer Stiftung gezeigt. Im Rahmen des Kultursommers 2021 veranstalteten sie den Performance-Parcours „Capsule City“ mit Künstler:innen in Planten & Blomen. www.douin-schultz.com

Konzept, Künstlerische Leitung: Douin&Schultz

Choreographie: Gaëtane Douin, Guy Marsan

Text: Marie-Alice Schultz

Performer:innen: Gaëtane Douin, Guy Marsan und Marie-Alice Schultz  

Videokünstlerin: Claire Walka 

Sound: Felix Mayer

Bühne: Kathrine Altaparmakov

Kostüm: Anne Spitzer

Licht: Janne Simon König

Technik: Denis Losert

Produktionsleitung: Grigorii Popov

Kommunikation: Andrea Möller/Büro Möller

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Das Künstlerinnenduo Douin&Schultz wurde 2020 von Gaëtane Douin und Marie-Alice Schultz in Hamburg gegründet.

Gaëtane Douin *1980 in Valence (Frankreich), arbeitet als Performerin und Choreografin. In den 10 letzten Jahren war sie als Tänzerin/Performerin in Produktionen von Regina Rossi, Martin Nachbar, Sabine Glenz, Nora Elberfeld, Jonas Woltemate und Teresa Hoffmann zu sehen. 2019 choreografierte sie das Ensemblestück „Mein Körper ist ein Aufstand“ im Fundus Theater. Seit 2012 entwickelt Gaëtane Douin installative und performa­tive Arbeiten im Ausstellungskontext und öffentlichen Raum, u.a. shiodoki, 2016, Künstlerresidenz Moly-Sabata, Albert Gleizes Stiftung, Frankreich, 2017 Lost in Space mit Anja Winterhalter und Studenten der Stadtethnologin Prof. Dr. Kathrin Wildner an der HCU Hamburg, Intimate city, public wall, Video- und Zeichnungsperformance, 2021, Förderung der Otto-Stiftung. 

Marie-Alice Schultz *1980 in Hamburg, studierte Theaterwissenschaften und Germanistik in Berlin sowie Bildende Kunst in Wien. 2014 war ihr Performanceformat „KBB“ beim imagetanz-Festival im Wiener brut zu sehen. 2015 wurde das KBB zum Fachkongress des Bundesverbands freier Darstellender Künste auf Kampnagel und zum Hauptsache Frei Festival eingeladen. Für die Arbeit an ihrem Roman „Mikadowälder“, der 2019 im Rowohlt Verlag erschien, wurde sie mit dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. In diesem Jahr erschien ihr neuer Roman „Der halbe Apfel“ in der Frankfurter Verlagsanstalt. Im Rahmen der Inszenierung „Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ war ihr Textbeitrag „Faustdick. Rede an meine Hand“ im März 2022 am Berliner Ensemble zu sehen.

Mai, Juni, Juli 2022 Performing Lines and Stains: the marking body – Gaëtane Douin, Künstlerische Recherche – Programm #TakeHeart, Fonds Darstellende Künste, Neustart Kultur | 12+13.06.2022 re-member – Teresa Hoffmann & Lina Höhne – Festival Hart am Wind, Bremen | 24.06.2022 Streit_kultur – Gabi dan Droste & Gaëtane Douin – Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin – FELD Theater für junges Publikum, Berlin | 24+25.06.2022 The triumph of the golden glory – Nora Elberfeld & Jonas Woltemate – Festival Hauptsache Frei, Hamburg | Premiere 7. Okt 2022, 8.+9.10.2022 Building/s Stories – Gaëtane Douin & Marie-Alice Schultz – Künstlerhaus FAKTOR, Hamburg

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