A/D/A – Utopien für Stadtmenschen von heute

A/D/A ist ein urbanes Künstler*innen-Forschungs- und Vermittlungsvorhaben, das in einem DIY-Festival mündet. Ziel ist es, digitale und analoge Praktiken und die Gestaltung des urbanen Zusammenlebens produktiv zusammen zu denken. A/D/A lädt Künstler*innen und Bürger*innen ein, sich kritisch mit den Versprechungen der „smart city“ zu beschäftigen und eigene Ideen zu entwickeln, wie analoge oder digitale Technologien und Praktiken in der Stadt eingesetzt werden können – abseits von wirtschaftlichem Optimierungsstreben.
Das Programm setzt sich aus Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen, Präsentationen und Screenings zusammen.
Die Ergebnisse der Workshops werden in einer Ausstellung im Künstlerhaus FAKTOR gezeigt. Weitere Ausstellungsorte folgen.
A/D/A schließt sich außerdem an den Themenschwerpunkt KUNST UND DIGITALER AKTIVISMUS des Internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel an.

www.ada-hamburg.de

ADA Festival

Ausstellungseröffnung: Montag, 29. August 2016 um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 30. August – 07. September 16

Öffnungszeiten täglich von 14 – 19 Uhr

Ausstellung JASKÓŁKA

JASKÓŁKA – Burkhard Schittny

Video und Fotos

Die konzeptuelle, transmediale Kunst von Burkhard Schittny gründet inhaltlich oft im Schicksal der Eltern. 1946 wurde Schittnys Mutter im Rahmen der „Operacja Jaskółka“ aus dem heute polnischen Klodzko im Viehwaggon gen Westen vertrieben. Das Video, das auf 10.361 Filmstills basiert, erinnert daran: eine Reise ins Ungewisse, deren laute Tonspur die Gewalt genauso heraufbeschwört wie die schemenhaft flackernden Blicke aus dem fahrenden Zug. Unlösbar bleiben die heute aufgenommenen Bilder mit der Vergangenheit verbunden, doch verweisen sie genauso auf aktuelle Geschehnisse.

Schittny_JASKOLKA

Ausstellungseröffnung: Freitag 08. Juli 2016 um 18:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 09. Juli – 14. Juli 2016

Öffnungszeiten:
Sa/So 09. und 10. Juli von 14-20 Uhr
Montag geschlossen
Di/Mi/Do 12./13./14. Juli von 16-20 Uhr
und nach Vereinbarung

Ausstellung “Bihun Batterie”

Peter Lynen
Herbert Rauer
Hans Saylors
Ingrid Scherr

Eröffnung: Freitag, 18. März ab 19 Uhr
Performanceprogramm ab 21 Uhr

Ausstellung Bihun Batterie

Ausstellung vom 19.03. – 27.03.2016
​geöffnet: Mi – Fr: 17 – 20 Uhr, Sa – So: 15 – 19 Uhr

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BIHUN BATTERIE

Keine Angst, die Apokalypse war gestern, die Unfallraten scheinen angestiegen und der tagtägliche innere Tod züchtet wurmfreie Alleinsamkeiten heran. In der Ausstellung Bihun Batterie stellen uns vier Künstler ihre extravaganten Lebens-und Rettungspakete in Wort, Bild, Skulptur und Musik vor. Wir bestaunen mumifizierte Skulpturen und handliche Körperfragmente. Wir atmen die dünne Luft der Malerei in körperlichen Farbschlachten und mikrokosmischen gift-grün-dunkel-schwarz-hell-rosa-roten Schaubildern und werden von Wort und Tonfetzen elektrifiziert. 

Ingrid Scherr, die mehrmediale Wünschelrute erfindet ziegenböckige Wort-Klang-Solovorträge zum Mitdippen und Schenkelklopfen.

Peter Lynens Bilder und Skulpturen sind kombinatorische Vergrößerungen mikrokosmisch komischer Vorgänge von Körper und Gehirn.

Die Begegnung mit Hans Saylors Malerei führt zu einem Erleben esoterisch göttlicher Frechheiten bei direkter Öffnung der Blut-Hirnschranke.

Herbert Rauers fast hyperrealistische Skulpturen spiegeln die Körperlichkeit einer bipolaren Persönlichkeit wider.

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Performance-Programm zur Eröffnung:

Eva Zulauf , Sonja Roczek, Ralf Kleinemas
LEIHM.
„Ich bin zu stark für diese Welt. Diese Welt, die nur an meinen Rippen lecken will. Ich bin still, ich bin laut. Eine, die haut und nicht schlägt, die spüren will, wie sich die Luft bewegt.“

Monica Pante
NICHTS ALS WICHSE AUF SUSA
„Im Jahr des Affen trotzt Monica dem ganzen virtuellen Bluff weltlicher Banden mit
transatlantischen Spukgesängen am Portal der Plastiker.“

Cornelius Schöler
Kompaktes Halbplayback-Programm

Ingrid Scherr
Wortklangsolovortrag