Kunstverein Jesteburg zu Gast

Zwei Besonderheiten, ein Abend!

I. JAHRESGABEN
Am 13. Mai 2017 ab 19 Uhr lädt der Kunstverein Jesteburg e.V. herzlich zur Präsentation ausgewählter Jahresgaben und Editionen ins Künstlerhaus Faktor ein.

mit:
Thomas Baldischwyler
Simon Hehemann
Hoosen
TinTin Patrone
Yann Vari Schubert
Felix Kiessling
Charlotte Livine
Gerrit Menke
Stefan Mildenberger
Roman Schramm
Malte Urbschat
Amelie Zadeh

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II. CARTE BLANCHE / Sarah Abu Abdallah & Nadine Droste

Gleichzeitig präsentieren wir gemeinsam mit dem BLA-Verlag die erste Ausgabe von CARTE BLANCHE. Diese wird an Künstler/Innen und Theoretiker/Innen verteilt. Mit jeder Ausgabe treten zwei Positionen einander gegenüber, die erste CARTE BLANCHE bespielen Nadine Droste und Sarah Abu Abdallah. Das Weiß dient als kollektiver Raum und Nicht-Raum, dessen Koordinaten sich durch Fragen nach Repräsentation, Institution, Kontext und Inhalt formieren.

Ausstellung FaikNEWS

Tom Früchtl
Jörg Rode

Eröffnung:
Freitag, 28. April 2017 um 19 Uhr

FaikNEWS
Abbildung: Tom Früchtl, OSB, 2014, 22 x 22 cm, Acryl auf OSB

Ausstellung vom 29.04. – 06.05.2017

Öffnungszeiten:
Sa – So  von  14 – 19 Uhr
Di – Fr  von  17 – 19 Uhr

Finissage:
Samstag 06. Mai ab 18 Uhr
mit:  Eurokai  (DJ – liebe*Detail)

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Was versuchst Du in Deiner Arbeit?
Ich versuche Bedeutungshorizonte zu problematisieren.
Ich auch.

Tom Früchtl:

Jörg Rode:

Ausstellung HOPELESS BUT NOT SERIOUS – TOTUM PRO PARTE

Installation

MICHAEL PETRI​ (Leipzig)
THOMAS EHGARTNER​ (Hamburg)

mit
MARCO HABECK
JOHN MIRABEL
THORSTEN TENBERKEN

HopelessButNotSerious

 

Eröffnung:
Freitag, 31. März 2017 | 19 Uhr

Öffnungszeiten:
01.- 08. April 2017
Di.- Fr. 16 – 19 Uhr, Sa.- So. 15 – 19 Uhr

Finissage am Samstag, 08. April 2017 ab 19 Uhr

 

Der Titel Hopeless but not serious – Totum pro parte“ referiert auf den gemeinsamen Impetus der beiden Künstler Thomas Ehgartner und Michael Petri.
Monokulturen, okzidentale Ordnungsstrukturen,  die Hypertrophie an Informationsflüssen und ihr Potential zur Polarisierung, sowie der konservative Backlash verschränken sich hier in einer vielschichtigen Bestandsaufnahme in Methode und Versuch mit einem poetischen Ansatz dem zynischen zu entkommen.
Ergänzend zu ihren installativen und skulpturalen Arbeiten präsentieren sie Werke von Marco Habeck, John Mirabel und Thorsten Tenberken.

„Man wechselt Ideen wie Krawatten; denn jede Idee, jedes Kriterium kommt von außen, je nach den Konstellationen und Zufälligkeiten der Zeit.“ (E.M. Cioran)

 

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gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg und das Bundesministerium für Kunst und Kultur Österreich.

Konzert – 4Fakultät #4

Wir laden herzlich ein zum Konzert #4

18. März 2017 | 20 Uhr

Bei der neuen Ausgabe von 4Fakultät prallen wieder vier herausragende musikalische Positionen aufeinander:

SCHNABEL/AISENBREY
ENTROPIC UNIT
JAN DREES
TONFANG

4fakultaet

 

Das Duo SCHNABEL/AISENBREY (HH) verbindet druckvolles Saxophonfeuer mit jazz-rhythmisierter Sprache. ENTROPIC UNIT (BER/HH) wühlen mit hämmernden Drums im polyrhythmischen Sumpf aus Bass-Elektronik. JAN DREES (HH) verfeinert den Raum mit tragenden Gitarren-Experimenten und analogem Feedback. Und dann sind da TONFANG (HH): ein treibendes Pop-Destruction-Trio mit Stimme, Bass und Beats und null Respekt für blasse Bühnenattitüden.

Jede dieser vier Gruppen steht für ein anderes Genre. Bei 4Fakultät spielen sie ihr eigenes Konzert und improvisieren gemeinsam von Set zu Set.

mehr Infos unter:

www.4fakultaet.de

Ausstellung A FREE BREAKFAST

Eine Installation von
Carola Deye | Showna Kim | Ida Lennartsson | Inyoung Yeo

The latest news. Protection and exclusion. Shielding and opening. Join our breakfast. It could manifest literally at the outer boarders of our housing or other claimed territories. Breaking news. Or metaphorically spoken at our mental barriers and the way how we react on the demands of the outside world. Some more tea?

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Eröffnung:
Freitag, 18. November 2016 | 19 Uhr
Breakfast-Performance:
Sonntag, 20. November 2016, 12 Uhr (Gast: Nounnou Oumarou)

Öffnungszeiten:
Samstag, 19.11. von 14 – 18 Uhr, Sonntag, 20.11. von 12 – 18 Uhr
Do/24., Fr/25., Sa/26. von 14 – 18 Uhr

www.artspaceone.org

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

Kunsthasserstammtisch – MUSIC  WAS  MY  FIRST  ART

Videokunstsingabend von und mit annette hollywood

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03. November 2016 um 20:30 Uhr

Seit mehreren Jahren singt annette hollywood lovesongs aus dem gesamten Spektrum der Popmusik zu ARTSONGS um. Die umgewidmeten Texte werfen ein neues Licht auf unser Verhältnis zur Kunst, wobei Kunst und Liebe mitunter ungewohnte Entsprechungen oder Gegensätze zu zeigen scheinen: “ART HURTS, art scars, art wounds and marks, any heart, not tough…”
Was zunächst als ironische Brechung erscheint, ist leidenschaftliche Hommage an die Kunst und macht zugleich den Pop-Song zum reflexiven Medium: von “Art is a battlefield” bis “I am a Woman in Art” oder “The Power of Art” stellt sich in jedem Song aufs Neue die Frage, wie es eigentlich um die Kunst und ihre ProtagonistInnen steht.

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annette hollywood setzt sich kritisch und humorvoll mit der medialen Repräsentation von Kunst, Identitäts- und Geschlechterkonzepten sowie mit Ressourcen- und Aufmerksamkeitsverteilung auseinander. Durch performative und aktivistische Aneignungsstrategien, die pop- und subkulturelle Phänomene aufgreifen, entstehen Dekonstruktionen massenmedialer Formate und Diskurse und damit neue Sichtweisen. Die sozialen, strukturellen und ökonomischen Bedingungen von Kunstproduktion und Diskurs heute, Prozesse der Produktion von künstlerischer Identität, Autorschaft und Stereotypen –werden dabei ebenso erforscht wie Ökonomien, Strukturbedingungen und Teilhabemechanismen.
Die medienübergreifende Vorgehensweise führt zu einer Breite künstlerischer Ausdrucks- und interdisziplinärer Erzählformen in annette hollywoods Werk, in dem sich Formate wie Video, Installation, Performance, Skulptur und Sound verbinden.
annette hollywood hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, wie ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, einen Preis der Deutschen Filmkritik und ein Stipendium am Deutschen Studienzentrum in Venedig.

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www.annettehollywood.com
www.noroomgallery.com

JOHN MORAN – NEW YORK

John Moran

09.OKTOBER
20 Uhr
JOHN MORAN
ETUDES: “AMSTERDAM” – THE CON-ARTIST

(Solo Performance, Experimental Music, Choreography-Movement Theater)
Karten zu 10,-/8,-€

John Moran ist ein New Yorker Komponist und Performer, häufig als Protege von Philip Glass bezeichnet, der ihn als wichtigsten lebenden Komponisten lobt. Sein individueller Ansatz ist sehr zeitgenössisch und übergreifend in der Performance-, Kunst-, Musik-, und Tanzszene viel diskutiert. Morans Arbeiten sind mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet worden und involvierten Künstler wie Uma Thurman, Iggy Pop, Allen Ginsberg oder Julia Stiles.
The Boston Globe schrieb: „Moran ist ein zeitgenössischer Mozart“.

07.+ 08. OKTOBER
12 – 20 UHR
WORKSHOP (auf Englisch)
“MUSIKALITÄT VON WAHRNEHMUNG UND HANDLUNG”

Teilnahmegebühr 25,-€ / Anmeldung unter: info@faktor.hamburg

In Hamburg bietet John Moran einen zweitägigen Workshop für TeilnehmerInnen aller künstlerischen Richtungen und Vorbildungen an.
Morans Arbeit untersucht die musikalische Qualität der Wahrnehmung: Geräusche und Bewegungen, die wir im Alltag wahrnehmen und vor anderen zeigen. Die Untersuchungen dieses Workshops sind für viele Disziplinen und Perspektiven anwendbar. Zusammenfassend ist der Workshop eine Übung in körperlichem Ausdruck, Bühnenpräsenz/vertrauen, in musikalischer Qualität von Schauspiel und Muskelgedächtnis. Diese Techniken fördern eine neue Sicht und Vertrauen in die eigenen Darbietungen vor jeglichem Publikum, als Performer oder anderswo.

Ausstellung GRENSWERK 2016 B / D / NL

Nora Axnick (D)
Zoë d’Hont (NL)
Sjoerd van Lankveld (NL)
Robin Meyer (NL)
Emmanuelle Quertain (B)
Anne Vanoutryve (B)
Katja Windau (D)

Eröffnung:
Samstag, 1. Oktober 2016 ab 19 Uhr

Künstlervorstellungen – Kaffee + Kuchen:
Sonntag, 2. Oktober 2016, 14 bis 17 Uhr

grenswerk

Grenswerk 2016 ist ein Reise- und Austauschprojekt an drei aufeinanderfolgenden Stationen. In einer ehemaligen Kaserne in Tripkau an der Elbe beginnt das internationale Austauschprojekt von neun Künstler*innen. Zwei Wochen leben und arbeiten die aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden stammenden Künstler*innen in der Künstlerresidenz Tripkau-kazerne an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Im Anschluss an die zweiwöchige Arbeitsperiode reisen die Künstler*innen gemeinsam nach Hamburg. Vom 1. bis 2. Oktober 2016 stellen sie die ersten Ergebnisse und Ideen Ihrer (Zusammen-) Arbeit in einer gemeinsamen Ausstellung in der Galerie Bridget Stern vor. Ein erstes Feedback erhalten die Teilnehmer*innen in einem Fingerfood Gathering von Hamburger Kulturproduzenten. Am 2. Oktober beenden kurze Künstlervorstellungen und Performances die Ausstellung.

Die finale Grenswerk 2016 Präsentation findet in Eindhoven statt. Zum Ende des Jahres treffen sich die Künstler*Innen dort zu einer Doppelausstellung im Artspace Flipside und im Van Abbehuis wieder.

Kuratorische Organisation Hamburg: FILTER Hamburg / Kerstin Niemann
Organisation Niederlande: Jeroen Vrijsen, Aagje Linssen

Grenswerk 2016 B / D / NL ist ein Austausch- und Zusammenarbeitsprojekt von Artspace Flipside, FAKTOR Hamburg Künstlerhaus, FILTER Hamburg, Tripkau Kaserne und Van Abbehuis.

Mit freundlicher Unterstützung von /
With friendly support by

Artspace Flipside
FAKTOR Hamburg Künstlerhaus
FILTER Hamburg
Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
Kunstinitiatief Van Abbehuis
Tripkau-kazerne
Stichting Complete Media 2
und/ and the Artists