4fakultät #8 – Konzertreihe für stilübergreifende Improvisation

28. April 2018

Es spielen folgende Künstler*innen:
1. Svetlana Maraš (Electronics)
2. Tellavision + Derya Yıldırım (Synth, E-Drums, Voc + Saz, Voc)
3. Dirk Friedrich (Mundharmonika)
4. Steffen Roth (Drums)

Wie immer Einlass 20h, Beginn 21h
4fakultät #8 - Online Kopie

http://4fakultaet.de/28-04-2018/
https://www.facebook.com/events/1949525995376550/

Svetlana Maraš ist Leiterin des gerade wiedereröffneten Radio Belgrad’s Electronic Studios und war zuletzt beim Blurred Edges Festival 2017 in Hamburg zu hören. Sie verortet sich zwischen Klangkunst und New Media, kreiert interaktive Installationen und spielt live elektronische Musik.

Die Sängerin Derya Yıldırım interpretiert mit ihrer Band Grup Simsek anatolischen Psych-Folk der 1970er Jahre. Mit der Hamburgerin Fee Kürten aka TELLAVISION veröffentlichte sie die restlos ausverkaufte EP „Hayda / Katschma“. Experimentelle Art-School-Klänge treffen hier auf das traditionell türkische Instrument der Saz. Englischer wird mit türkischem Text verschmolzen.

Dirk Friedrich entlockt einem einzigen Instrument, einer modifizierten Mundharmonika, einen faszinierend vielschichtigen Klangkosmos aus klagenden Melodien und intensiven Geräuschmustern.

Steffen Roth spielt minimale Rhythmuspattern auf einem akustischen Drumset, sein Jazz-Background (er spielt u.a. im Julia-Kandel-Trio) ist dabei am durchgehend begleitenden Groove zu hören.

 

 

DAS PETER PAN SYNDROM – MR VASTs Theatre of Cack (Leipzig) – Sa. 17. März

ezgif.com-gif-maker-1
Musiktheater/Objektperformance in Deutsch und Englisch

17. März 2018
20 Uhr (19 Uhr Einlass)
Dauer: ca. 60 Minuten · 10 € / ermäßigt 8 €

mit anschliessendem Konzert (21.30 Uhr) von:
KRÖTER (Berlin/Leipzig)

Henry Sargeant alias Mr. Vast hat die Vierzig erreicht und stellt fest, dass sein Leben viel absurder und vergnüglicher ist als jemals zuvor. Viele seiner Freunde sitzen jedoch mit der Familie im Eigenheim – was läuft da nur falsch mit ihm? Leidet er womöglich am Peter Pan Syndrom, kann er nicht erwachsen werden? Als therapeutischer Showmaster taucht er ein in die Welt des immergrünen Jungen und seiner Begleitneurosen. Willkommen im Neverland Night Club!

Text, Spiel: Henry Sargeant · Regie, Musik, Szenografie: Henry Sargeant, Stefan Wenzel, Alan Boorman.
HOMEPAGE
TRAILER

KRÖTER
Konzert 21.30 Uhr

Since the foundation of the band end of 2016, this band have trodden a path inbetween genres. As the shapeshifting, ever evolving and regenerating qualities of the creature they named themselves after- Kröter (Toad) are tadpoles wiggling in Jazz Pop ponds, then sprouting back legs they begin to jump around in Techno and krautrock even hopping casually onto land for a moment to sound like some fucked up radio play.

MR VAST – Vocals
JO ZAHN – Bass/Guitar
CHRISTOPH ROTHMEIER – Drums´n synth
JÖRG HOCHAPFEL – Keys/Guitar

BANDCAMP
SOUNDCLOUD

DŌMU – lucid themes / Mo 12. März

Das Trio DŌMU aus Leipzig lässt uns an diesem Abend mit einer audiovisuellen Performance in eine Parallelwelt abtauchen: Klangkunst, Ambient und Elektro verbinden sich mit fein komponierten Visuals zu einem Gesamterlebnis.
Ambientmusiker Stefkovic van Interesse (Bells Echo), Schlagzeuger Zar Monta Cola (spielt ansonsten bei WARM GRAVES) und Visualartist GenPi (Bells Echo, Fusion Festival, at.tention Festival) erschaffen mit analogen und digitalen Instrumenten vielschichtige Sounds – elegische Klänge, harte Rhythmen und flirrende Melodien werden uns betören an diesem Abend diesseits und jenseits der sinnlichen Grenzen.

Montag 12. März 2018
Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr
Eintritt: 8/6 €

SOUNDCLOUD
Trailer
Vimeo

DÖMU

Konzert – 4Fakultät #7

Ein gezupftes Cello als Schlagzeug trifft atmosphärische Jazz-Monotonien trifft neo-barocke Vokalakrobatik trifft alternativen Love-Pop – so lassen wir das neue Jahr bei 4fakultät anklingen!

10. Februar 2018
Einlass 20 Uhr – Beginn 21 Uhr

4fakultät_7_Rechte-Phil_StruckGROSS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simon Roessler | Mark Matthes | Konstantin Bessonov

Dieses Mal mit dem Multiinstrumentalist Ansgar Wilken, der – jenseits von Zeit und Konventionen, jenseits des Vorhersehbaren – seinem Cello wundersam überraschende Klänge entlockt; dem Trio Love-Songs (bestehend aus Manuel Chittka, Sebastian Kokus und Thomas Korf) mit seinen Wurzeln im Free-Jazz, Krautrock und Pop, die klingen wie ein sich ewig steigerndes Intro – jederzeit bereit, auszubrechen. Ebenfalls zu Gast sind Pegelia Gold und Markus Zull’s Duo Gold&Zull, die zwischen zarter Poesie und Elektrogeschredder auf musikalische Wanderschaft in der Zeit gehen und Lena Geue, die sich und ihre Stimme treiben lässt vom Groove, Folk, Rock oder Pop.

www.4fakultaet.de

https://www.facebook.com/4fakultaet/

https://4fakultaet.bandcamp.com/

 

 

Ausstellung ALL AT ONCE

an exhibition about the perception of time

Julia Frankenberg (D) 
Anna Lena Grau (D) 
Simon Hehemann (D) 
Nina Wengel (DK)

Gäste:
Sophie Dupont (DK), Thierry Geoffroy (FR/DK)

Konzept: Nina Wengel
Kuratorin: Tijana Miskovic (DK)

time frame no text

Ausgangspunkt für die Ausstellung ist der Gegensatz zwischen einer offenen und absoluten Auffassung von Zeit auf der einen Seite und der strukturierten, linearen Zeitwahrnehmung auf der anderen. Die Ausstellung dient den eingeladenen KünstlerInnen als Plattform, um mit ihren Arbeiten die Wahrnehmung von Zeit zu hinterfragen.

Obwohl unsere Gesellschaft auf einer linearen und logischen Auffassung von Zeit aufgebaut ist, haben wir als Individuen oft das intuitive Gefühl, daß Zeit auch freier verstanden werden kann. Wissenschaftliche Beobachtungen von Licht und Geschwindigkeit beeinflussen unsere Verständnis der vierten Dimension und machen es zu einem relativen Phänomen.

Die Ausstellung ist als Rauminstallation konzipiert und bildet eine Szenographie mit drei spezifischen Bereichen, die​ ​gleichzeitig ​eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft simulieren​. Die dänische Künstlerin Nina Wengel schafft vorort eine bühnenbildartige Ausstellungsarchitektur​ ​und möbelähnliche Skulpturen​ ​mit Referenzen zu Design-Objekten. Simon Hehemann verbindet die drei Unterteilungen wieder mit einer Seilbahn-Konstruktion, die sich durch die Zeiten bewegt. Anna Lena Grau und Julia Frankenberg zeigen eine skulpturale Arbeit, die Begriffe wie Prozess, Performance und Metamorphose ins Spiel bringt. Die Gast-Künstler Sophie Dupont und Thierry Geoffroy platzieren ihre Werke in Nina Wengels Rauminstallation als Erweiterungen der raum-zeitlichen Dimensionen.

Eröffnung:
Freitag, 17. November ab 19 Uhr

Ausstellung vom 18. – 25.11.2017

Dienstag bis Freitag von 17 – 19 Uhr
Samstag und Sonntag von 15 – 19 Uhr (Samstag, 25.11. ab 17 Uhr)
Finissage Samstag, 25.11. ab 17 Uhr mit Konzert ab 20:30 Uhr

Ausstellung INS ROT

Rolf Bergmeier (Plastik)
Matthias Quabbe (Fotografie)

 

“Du schließt die Augen und schaust in die Sonne, und durch deine Lider hindurch siehst du die Farbe deines Blutes ….. Dies ist die Farbe deiner leiblichen Existenz.” *

 

Bildschirmfoto 2017-10-16 um 00.00.22

 

Eröffnung:
Freitag, 20. Oktober um 19 Uhr

Ausstellung vom 21. – 27.10.2017

Öffnungszeiten:
Sa, 21.10. von 15 – 18 Uhr / 20 Uhr 4! Fakultät #6 (Konzert)
So, 22.10. von 15 – 19 Uhr
Di, 24.10. – Fr, 27.10. von 16 – 20 Uhr

 

*Gerd Koenen, Die Farbe Rot, Verlag: C.H.Beck, 2017, S 13

THE WELL TEMPERED BRAIN – Eine audio-visuelle Installation

Chamberlab
MARK MATTHES & ANTON KOCH

in Kooperation mit:
SERGEY KOSTYRKO
(St. Petersburg – Modular Synthesizer)
ALEXANDER TRATTLER
(Licht / Mapping)
ALEXANDER KAGANSKY
Molecular Biology – University of Edinburgh,UK
PAUL ROACH
Bioengineer – Loughborough University, UK
RUTH MAY
(Violine)
ANDREW KRELL
(Kontrabass)
ARTSCI NEXUS/
CANDACE GOODRICH
(Initiatorin / Stockholm)

ERÖFFNUNG mit Konzert und Einführung​ am
Fr. 06. Oktober 2017 um 19 Uhr.

Sa. 07. & Do. 12. Oktober:
Vortrag 18 Uhr / Konzert 20 Uhr
So. 08. Oktober:
16 Uhr Vortrag & Diskussion
Fr. 13.10. ab 19 Uhr : FINISSAGE

Öffnungszeiten:
Sa. – So. 15 – 19 Uhr
Di. – Do. 17 – 19 Uhr

WTB_web2

Das “wohl temperierte Gehirn” ist ein im Labor gezüchtetes “Nanobrain”, dessen Aktivität in musikalische Komposition übersetzt wird.
Das interdisziplinäre Projekt verbindet Kunst, Musik und Wissenschaft zu einer Gesamtinszenierung, die sowohl Einblicke in die aktuelle Forschung bietet, als auch intuitiv musikalisch erfahrbar gemacht und künstlerisch interpretiert wird.
Ein Versuch das Denken hörbar zu machen!
In Kooperation mit zwei Wissenschaftlern, Dr. Paul Roach und Dr. Alexander Kaganski, sowie dem Musiker und Mathematiker Sergey Kostyrko wird eine audio-visuelle Installation mit Konzert konzipiert, die aus Experimenten mit lebendigen neuronalen Netzwerken hervorgeht, indem Messwerte in eine kompositionelle, grafische und skulpturale Form übertragen werden.
Dr. Paul Roach (Biomaterials and Interface Science) untersucht die Kommunikation zwischen Nervenzellen aus verschiedenen Bereichen des Gehirns in Hinsicht auf die Heilung von u.a. Parkinson und Alzheimer.
Zusammengefungen haben sich die Künstler und Wissenschaftler bei einem Think-Tank des ArtSci Nexus Netzwerks in Leipzig, das von der Kuratorin Candace Goodrich ins Leben gerufen wurde, um den interdisziplinären Austausch zu ermöglichen. https://artsci-nexus.com/

 

Mark Matthes (bildender Künstler und Musiker) und Anton Koch (Programmierer und Musiker) beschäftigen sich im Feld der bildenden Kunst mit der Verbindung von klassischen Kompositonsweisen und konzeptionellen Ansätzen der Datenanalyse. Tonsysteme und harmonische Bezüge zwischen Akkorden werden in mathematische Formeln übersetzt und führen zu alghorithmischen Kompositionen, die von den neuronalen Daten gesteuert werden.
Diese Transformationen werden grafisch visualisiert, sowohl algorithmisch über Projektionen, als auch analog in Malerei und Objekten, aus denen eine audiovisuelle Rauminstallation ensteht. Es werden inhaltliche, wie formale Zusammenhänge visueller Darstellungsmöglichkeiten und die Wechselwirkungen zwischen künstlerischer und musikalischer Konzeption erforscht.
Die Konzerte für Streichtrio (Ruth May, Andrew Krell, Mark Matthes), Laptop (Anton Koch) und Modularsystem (Sergey Kostyrko) zusammen mit Performance und Vortrag des Wissenschaftlers Alexander Kagansky finden an 3 Tagen (Fr/Sa/Do) innerhalb der Installation statt.

Konzert SPECTRAL SCANNING

Samstag, 23. September 2017

20 Uhr

image

 

 

„spectral scanning“

Bei dem Konzert „spectral scanning“ wird die Musik des „Stark Bewölkt Quartetts“ in Echtzeit gescannt, die speziellen Frequenzen analysiert und visualisiert.

Stark Bewölkt Quartett:
Gregory Büttner: computer, objects, external speakers
Michael Maierhof: prepared cello
Birgit Ulher: trumpet, radio, objects, speaker
Heiner Metzger: soundtable, objects

Gäste:
Annette Denzinger: visuelle Frequenzanalyse
Kobe Wens: Videos

Für diesen Konzertabend hat das Stark Bewölkt Quartett die Physikerin Dr. Annette Denzinger von der Uni Tübingen und den Musikvideo-Künstler Kobe Wens aus Brüssel eingeladen.

Annette Denzinger wird live und in Echtzeit die Klänge des Quartetts mit ihrer speziellen Software unter die digitale Lupe nehmen.

Als Spezialistin für Bioakustik und Echoortung an der Uni Tübingen bringt sie Licht in die komplexen Klangtexturen des Stark Bewölkt Quartetts.

Wird das Hören geschärft durch die visuellen Analysen?
Dafür wird sie an zwei Tagen mit dem Quartett arbeiten.

Kobe Wens filmt die Konzerte und macht ein auf die experimentelle Musik des Quartetts eingestimmtes Musikvideo. Zwischen den Sets präsentiert er Videos aus seinem Archiv.

Die international agierenden Hamburger Musiker Birgit Ulher, Heiner Metzger, Gregory Büttner und Michael Maierhof bilden zusammen das Stark Bewölkt Quartett, neben Auftritten organisiert die Gruppe auch eine monatliche Konzertreihe in der HÖRBAR, sowie Konzerte mit internationalen Gästen beim Festival „blurred edges“.
www.starkbewoelkt.wordpress.com

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

Konzert – 4Fakultät #4

Wir laden herzlich ein zum Konzert #4

18. März 2017 | 20 Uhr

Bei der neuen Ausgabe von 4Fakultät prallen wieder vier herausragende musikalische Positionen aufeinander:

SCHNABEL/AISENBREY
ENTROPIC UNIT
JAN DREES
TONFANG

4fakultaet

 

Das Duo SCHNABEL/AISENBREY (HH) verbindet druckvolles Saxophonfeuer mit jazz-rhythmisierter Sprache. ENTROPIC UNIT (BER/HH) wühlen mit hämmernden Drums im polyrhythmischen Sumpf aus Bass-Elektronik. JAN DREES (HH) verfeinert den Raum mit tragenden Gitarren-Experimenten und analogem Feedback. Und dann sind da TONFANG (HH): ein treibendes Pop-Destruction-Trio mit Stimme, Bass und Beats und null Respekt für blasse Bühnenattitüden.

Jede dieser vier Gruppen steht für ein anderes Genre. Bei 4Fakultät spielen sie ihr eigenes Konzert und improvisieren gemeinsam von Set zu Set.

mehr Infos unter:

www.4fakultaet.de