Birgit Ulher: Matter Matters

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Trumpet Traffic

Birgit Ulher: Public Transport (UA), Traces (2014)
Michael Maierhof / Birgit Ulher: splitting 21 (2011 – 2013)

Ulhers Komposition “Public Transport” for trumpet, record runner, radio and objects wird an diesem Abend uraufgeführt. Für das Stück wurden zwei LPs mit Geräuschen von Plattenspielern aufge- nommen, die mit Record Runnern abgespielt werden und als Zuspielung für die Trompetenstimme fungieren. Die Plattenspieler sind hier gleichzeitig Ursprung der Klänge wie auch ihrer Reproduktion.

Ihre zweite Komposition “Traces” (2014) for trumpet, radio, speaker, objects and tape hat seinen Ursprung in Messungen von chemischen Werten des Chicago Rivers und der Elbe. Die Zuspielung besteht aus vier Spuren, die getrennt und mit jeweils einem Klangmaterial aufgenommen wurden. Den daraus gewonnenen Daten wurde ein bestimmtes Material zugeordnet. Die Dauern der Klänge und Pausen sind eine direkte Repräsentation der Messungen.

In der Gemeinschaftskomposition “splitting 21” (2011 – 2013) for trumpet, splitter and tape stellt Michael Maierhof ihr einen von ihm entwickelten analogen Splitter mit einer Zuspielung zur Verfügung, die das zehnminütige Stück ins Orchestrale erweitert. Die Trompetenstimme wurde von Ulher entwickelt.

mit freundlicher Unterstützung des Musikfonds www.musikfonds.de

Eintritt: 10,- / 8,-

blurred edges – h7club & stark bewölkt

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Fr. 31.05.2019 – 20:00 Uhr

Congress of Sonic Improvisers

Panel by highly inspired once only groups with:

Pierre Berthet (Brüssel): objects
Benoit Cancoin (Toulouse): double bass
Katherine Young (Chicago): bassoon (Fagott)
Michel Doneda (Toulouse): soprano sax
Gregory Büttner: computer, objects
Michael Maierhof: cello
Birgit Ulher: trumpet, objects, speakers
Heiner Metzger: soundtable, objects

Eintritt: 10,-/7,-

https://www.vamh.de/index.php?what=blurred_edges&year=2019&gig=3762

Sa. 01.06.2019, 20:00 Uhr

Stark Bewölkt

Unter Hoch Druck

Percussion Quartet ET/ET (Basel) spielt:
Hannes Seidl: Mixtape
Cathy van Eck: Wings
Michael Maierhof: Zonen 4.4, UA

Solo sets:
Sandra Boss (Kopenhagen): electronics
Katherine Young (Chicago): Fagott/bassoon
Pierre Berthet (Brüssel): objects
Benoit Cancoin (Toulouse): double bass

Trio set:
Heiner Metzger: bass clarinet
Gregory Büttner: computer, objects, loudspeakers
Benoit Cancoin (Toulouse): double bass

“Stark Bewölkt” konfrontiert unter Hochdruck Solo-Positionen aus improvi- sierter und elektronischer Musik mit komponierten Schlagzeug-Quartetten und spontan zusammengestellten Formationen. Das Schlagzeug-Quartett aus Basel spielt Stücke für vier Mischpulte (Seidl), 12 Nylons mit LED-Licht (Maierhof) und Cathy van Ecks Feedback Controller. Die Fagottistin Katherine Young aus Chicago wird als Solistin erlebbar sein, während der belgische Klang-Objekt-Künstler Pierre Berthet pneumatisch aufspielt und die junge dänische Elektronikerin Sandra Boss (performance for Portable Audiometer Hearing Tester) die Ohren einem feinen Tuning unterzieht. Der Bassist Benoit Cancoin spielt ein orbitales Solo bei dem sich der Kontrabass in alle Richtungen ausbreitet.

Ensemble This/Ensemble That: Brian Archinal, Victor Barcelo, Bastian Pfefferli, Miguel Angel Garcia Martin

Eintritt: 10.-/7,-

https://www.vamh.de/index.php?what=blurred_edges&year=2019&gig=3765

Part of blurred edges – Festival für aktuelle Musik Hamburg 31.5. – 16. Juni 2019
blurred edges 2019 wird gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung
http://www.blurrededges.de

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4fakultät #8 – Konzertreihe für stilübergreifende Improvisation

28. April 2018

Es spielen folgende Künstler*innen:
1. Svetlana Maraš (Electronics)
2. Tellavision + Derya Yıldırım (Synth, E-Drums, Voc + Saz, Voc)
3. Dirk Friedrich (Mundharmonika)
4. Steffen Roth (Drums)

Wie immer Einlass 20h, Beginn 21h
4fakultät #8 - Online Kopie

http://4fakultaet.de/28-04-2018/
https://www.facebook.com/events/1949525995376550/

Svetlana Maraš ist Leiterin des gerade wiedereröffneten Radio Belgrad’s Electronic Studios und war zuletzt beim Blurred Edges Festival 2017 in Hamburg zu hören. Sie verortet sich zwischen Klangkunst und New Media, kreiert interaktive Installationen und spielt live elektronische Musik.

Die Sängerin Derya Yıldırım interpretiert mit ihrer Band Grup Simsek anatolischen Psych-Folk der 1970er Jahre. Mit der Hamburgerin Fee Kürten aka TELLAVISION veröffentlichte sie die restlos ausverkaufte EP „Hayda / Katschma“. Experimentelle Art-School-Klänge treffen hier auf das traditionell türkische Instrument der Saz. Englischer wird mit türkischem Text verschmolzen.

Dirk Friedrich entlockt einem einzigen Instrument, einer modifizierten Mundharmonika, einen faszinierend vielschichtigen Klangkosmos aus klagenden Melodien und intensiven Geräuschmustern.

Steffen Roth spielt minimale Rhythmuspattern auf einem akustischen Drumset, sein Jazz-Background (er spielt u.a. im Julia-Kandel-Trio) ist dabei am durchgehend begleitenden Groove zu hören.

 

 

DAS PETER PAN SYNDROM – MR VASTs Theatre of Cack (Leipzig) – Sa. 17. März

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Musiktheater/Objektperformance in Deutsch und Englisch

17. März 2018
20 Uhr (19 Uhr Einlass)
Dauer: ca. 60 Minuten · 10 € / ermäßigt 8 €

mit anschliessendem Konzert (21.30 Uhr) von:
KRÖTER (Berlin/Leipzig)

Henry Sargeant alias Mr. Vast hat die Vierzig erreicht und stellt fest, dass sein Leben viel absurder und vergnüglicher ist als jemals zuvor. Viele seiner Freunde sitzen jedoch mit der Familie im Eigenheim – was läuft da nur falsch mit ihm? Leidet er womöglich am Peter Pan Syndrom, kann er nicht erwachsen werden? Als therapeutischer Showmaster taucht er ein in die Welt des immergrünen Jungen und seiner Begleitneurosen. Willkommen im Neverland Night Club!

Text, Spiel: Henry Sargeant · Regie, Musik, Szenografie: Henry Sargeant, Stefan Wenzel, Alan Boorman.
HOMEPAGE
TRAILER

KRÖTER
Konzert 21.30 Uhr

Since the foundation of the band end of 2016, this band have trodden a path inbetween genres. As the shapeshifting, ever evolving and regenerating qualities of the creature they named themselves after- Kröter (Toad) are tadpoles wiggling in Jazz Pop ponds, then sprouting back legs they begin to jump around in Techno and krautrock even hopping casually onto land for a moment to sound like some fucked up radio play.

MR VAST – Vocals
JO ZAHN – Bass/Guitar
CHRISTOPH ROTHMEIER – Drums´n synth
JÖRG HOCHAPFEL – Keys/Guitar

BANDCAMP
SOUNDCLOUD

DŌMU – lucid themes / Mo 12. März

Das Trio DŌMU aus Leipzig lässt uns an diesem Abend mit einer audiovisuellen Performance in eine Parallelwelt abtauchen: Klangkunst, Ambient und Elektro verbinden sich mit fein komponierten Visuals zu einem Gesamterlebnis.
Ambientmusiker Stefkovic van Interesse (Bells Echo), Schlagzeuger Zar Monta Cola (spielt ansonsten bei WARM GRAVES) und Visualartist GenPi (Bells Echo, Fusion Festival, at.tention Festival) erschaffen mit analogen und digitalen Instrumenten vielschichtige Sounds – elegische Klänge, harte Rhythmen und flirrende Melodien werden uns betören an diesem Abend diesseits und jenseits der sinnlichen Grenzen.

Montag 12. März 2018
Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr
Eintritt: 8/6 €

SOUNDCLOUD
Trailer
Vimeo

DÖMU

Konzert – 4Fakultät #7

Ein gezupftes Cello als Schlagzeug trifft atmosphärische Jazz-Monotonien trifft neo-barocke Vokalakrobatik trifft alternativen Love-Pop – so lassen wir das neue Jahr bei 4fakultät anklingen!

10. Februar 2018
Einlass 20 Uhr – Beginn 21 Uhr

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Simon Roessler | Mark Matthes | Konstantin Bessonov

Dieses Mal mit dem Multiinstrumentalist Ansgar Wilken, der – jenseits von Zeit und Konventionen, jenseits des Vorhersehbaren – seinem Cello wundersam überraschende Klänge entlockt; dem Trio Love-Songs (bestehend aus Manuel Chittka, Sebastian Kokus und Thomas Korf) mit seinen Wurzeln im Free-Jazz, Krautrock und Pop, die klingen wie ein sich ewig steigerndes Intro – jederzeit bereit, auszubrechen. Ebenfalls zu Gast sind Pegelia Gold und Markus Zull’s Duo Gold&Zull, die zwischen zarter Poesie und Elektrogeschredder auf musikalische Wanderschaft in der Zeit gehen und Lena Geue, die sich und ihre Stimme treiben lässt vom Groove, Folk, Rock oder Pop.

www.4fakultaet.de

https://www.facebook.com/4fakultaet/

https://4fakultaet.bandcamp.com/

 

 

Ausstellung ALL AT ONCE

an exhibition about the perception of time

Julia Frankenberg (D) 
Anna Lena Grau (D) 
Simon Hehemann (D) 
Nina Wengel (DK)

Gäste:
Sophie Dupont (DK), Thierry Geoffroy (FR/DK)

Konzept: Nina Wengel
Kuratorin: Tijana Miskovic (DK)

time frame no text

Ausgangspunkt für die Ausstellung ist der Gegensatz zwischen einer offenen und absoluten Auffassung von Zeit auf der einen Seite und der strukturierten, linearen Zeitwahrnehmung auf der anderen. Die Ausstellung dient den eingeladenen KünstlerInnen als Plattform, um mit ihren Arbeiten die Wahrnehmung von Zeit zu hinterfragen.

Obwohl unsere Gesellschaft auf einer linearen und logischen Auffassung von Zeit aufgebaut ist, haben wir als Individuen oft das intuitive Gefühl, daß Zeit auch freier verstanden werden kann. Wissenschaftliche Beobachtungen von Licht und Geschwindigkeit beeinflussen unsere Verständnis der vierten Dimension und machen es zu einem relativen Phänomen.

Die Ausstellung ist als Rauminstallation konzipiert und bildet eine Szenographie mit drei spezifischen Bereichen, die​ ​gleichzeitig ​eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft simulieren​. Die dänische Künstlerin Nina Wengel schafft vorort eine bühnenbildartige Ausstellungsarchitektur​ ​und möbelähnliche Skulpturen​ ​mit Referenzen zu Design-Objekten. Simon Hehemann verbindet die drei Unterteilungen wieder mit einer Seilbahn-Konstruktion, die sich durch die Zeiten bewegt. Anna Lena Grau und Julia Frankenberg zeigen eine skulpturale Arbeit, die Begriffe wie Prozess, Performance und Metamorphose ins Spiel bringt. Die Gast-Künstler Sophie Dupont und Thierry Geoffroy platzieren ihre Werke in Nina Wengels Rauminstallation als Erweiterungen der raum-zeitlichen Dimensionen.

Eröffnung:
Freitag, 17. November ab 19 Uhr

Ausstellung vom 18. – 25.11.2017

Dienstag bis Freitag von 17 – 19 Uhr
Samstag und Sonntag von 15 – 19 Uhr (Samstag, 25.11. ab 17 Uhr)
Finissage Samstag, 25.11. ab 17 Uhr mit Konzert ab 20:30 Uhr

Ausstellung INS ROT

Rolf Bergmeier (Plastik)
Matthias Quabbe (Fotografie)

 

“Du schließt die Augen und schaust in die Sonne, und durch deine Lider hindurch siehst du die Farbe deines Blutes ….. Dies ist die Farbe deiner leiblichen Existenz.” *

 

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Eröffnung:
Freitag, 20. Oktober um 19 Uhr

Ausstellung vom 21. – 27.10.2017

Öffnungszeiten:
Sa, 21.10. von 15 – 18 Uhr / 20 Uhr 4! Fakultät #6 (Konzert)
So, 22.10. von 15 – 19 Uhr
Di, 24.10. – Fr, 27.10. von 16 – 20 Uhr

 

*Gerd Koenen, Die Farbe Rot, Verlag: C.H.Beck, 2017, S 13

THE WELL TEMPERED BRAIN – Eine audio-visuelle Installation

Chamberlab
MARK MATTHES & ANTON KOCH

in Kooperation mit:
SERGEY KOSTYRKO
(St. Petersburg – Modular Synthesizer)
ALEXANDER TRATTLER
(Licht / Mapping)
ALEXANDER KAGANSKY
Molecular Biology – University of Edinburgh,UK
PAUL ROACH
Bioengineer – Loughborough University, UK
RUTH MAY
(Violine)
ANDREW KRELL
(Kontrabass)
ARTSCI NEXUS/
CANDACE GOODRICH
(Initiatorin / Stockholm)

ERÖFFNUNG mit Konzert und Einführung​ am
Fr. 06. Oktober 2017 um 19 Uhr.

Sa. 07. & Do. 12. Oktober:
Vortrag 18 Uhr / Konzert 20 Uhr
So. 08. Oktober:
16 Uhr Vortrag & Diskussion
Fr. 13.10. ab 19 Uhr : FINISSAGE

Öffnungszeiten:
Sa. – So. 15 – 19 Uhr
Di. – Do. 17 – 19 Uhr

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Das “wohl temperierte Gehirn” ist ein im Labor gezüchtetes “Nanobrain”, dessen Aktivität in musikalische Komposition übersetzt wird.
Das interdisziplinäre Projekt verbindet Kunst, Musik und Wissenschaft zu einer Gesamtinszenierung, die sowohl Einblicke in die aktuelle Forschung bietet, als auch intuitiv musikalisch erfahrbar gemacht und künstlerisch interpretiert wird.
Ein Versuch das Denken hörbar zu machen!
In Kooperation mit zwei Wissenschaftlern, Dr. Paul Roach und Dr. Alexander Kaganski, sowie dem Musiker und Mathematiker Sergey Kostyrko wird eine audio-visuelle Installation mit Konzert konzipiert, die aus Experimenten mit lebendigen neuronalen Netzwerken hervorgeht, indem Messwerte in eine kompositionelle, grafische und skulpturale Form übertragen werden.
Dr. Paul Roach (Biomaterials and Interface Science) untersucht die Kommunikation zwischen Nervenzellen aus verschiedenen Bereichen des Gehirns in Hinsicht auf die Heilung von u.a. Parkinson und Alzheimer.
Zusammengefungen haben sich die Künstler und Wissenschaftler bei einem Think-Tank des ArtSci Nexus Netzwerks in Leipzig, das von der Kuratorin Candace Goodrich ins Leben gerufen wurde, um den interdisziplinären Austausch zu ermöglichen. https://artsci-nexus.com/

 

Mark Matthes (bildender Künstler und Musiker) und Anton Koch (Programmierer und Musiker) beschäftigen sich im Feld der bildenden Kunst mit der Verbindung von klassischen Kompositonsweisen und konzeptionellen Ansätzen der Datenanalyse. Tonsysteme und harmonische Bezüge zwischen Akkorden werden in mathematische Formeln übersetzt und führen zu alghorithmischen Kompositionen, die von den neuronalen Daten gesteuert werden.
Diese Transformationen werden grafisch visualisiert, sowohl algorithmisch über Projektionen, als auch analog in Malerei und Objekten, aus denen eine audiovisuelle Rauminstallation ensteht. Es werden inhaltliche, wie formale Zusammenhänge visueller Darstellungsmöglichkeiten und die Wechselwirkungen zwischen künstlerischer und musikalischer Konzeption erforscht.
Die Konzerte für Streichtrio (Ruth May, Andrew Krell, Mark Matthes), Laptop (Anton Koch) und Modularsystem (Sergey Kostyrko) zusammen mit Performance und Vortrag des Wissenschaftlers Alexander Kagansky finden an 3 Tagen (Fr/Sa/Do) innerhalb der Installation statt.