Ausstellung ON PAINTING #2 – PERFORMANCE

Eröffnung:
Freitag, 22. Juni 2018 um 19 Uhr

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Jofroi Amaral
Lukasz Chrobok
Pachet Fulmen
Jessica Halm & Gitte Jabs
Tanja Hehmann
Stephan Jäschke
Katia Kelm
Jan-Hendrik Pelz
Katja Pudor
Dagmar Rauwald
Christian 3Rooosen
Nicole Wendel
Nina Wengel
Katja Windau
Christoph Wüstenhagen
Benjamin Zuber

Performance – Programm
zur Eröffnung ab 20 Uhr

NICOLE WENDEL
STEPHAN JÄSCHKE
DAGMAR RAUWALD
PACHET FULMEN

Sonntag, 24. Juni ab 15 Uhr
JESSICA HALM & GITTE JABS

Freitag, 29. Juni
18 Uhr KATJA PUDOR
19 Uhr STEPHAN JÄSCHKE

Sonntag, 1. Juli
15:30 Uhr STEPHAN JÄSCHKE
17 Uhr CHRISTIAN 3ROOOSEN

Ausstellung vom 23. Juni bis 1. Juli 2018
Öffnungszeiten: Sa & So 14 – 19 Uhr​ / Mi, Do, Fr 17 – 19 Uhr

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Christoph Wüstenhagen
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Dagmar Rauwald

 

Doris Grau
Jessica Halm & Gitte Jabs

 

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Jofroi Amaral

 

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Katia Kelm

 

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Katja Pudor

 

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Lukasz Chrobok

 

Nicole Wendel_The Circle_2017
Nicole Wendel

 

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Nina Wengel

 

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Katja Windau

 

 

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Pachet Fulmen

 

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Tanja Hehmann

 

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Benjamin Zuber

 

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Christian 3Rooosen

 

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Jan-Hendrik Pelz
Mango auf Baselitz 50x70 cm 2016 STEPHAN JAESCHKE
Stephan Jäschke

 

 

 

Ausstellung NEO BURLESQUE (Die Kunst des Ausziehens)

GULLIVER THEIS – Fotografie

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Eröffnung am Freitag,  15. Juni 2018 ab 20 Uhr

ab 22:30 Uhr Burlesque-Performances
mit MISS ATLANTIK TITTY / KOKO LA DOUCE / TULIPA / CARLO HEDOLUXE AMORE
AFTERSHOWPARTY: Soul, Funk & Disco Grooves mit O´love

Öffnungszeiten: Samstag, 16. & Sonntag, 17. Juni von 15 – 20 Uhr
Künstlergespräch am Sonntag  17. Juni | 16 Uhr

Ausstellung AUSSEN OHNE INNEN (Potemkins Versprechen)

Günther Rost & Simon Starke

Konkrete Aquarelle und abstraktes Campen

Ausstellung mit Vortrag

​Eröffnung am Freitag ​04. Mai 2018 um 19 Uhr
​05. Mai – 10. Mai 2018
Öffnungszeiten:
Sa – So 15 – 19 Uhr​ / Di – Mi 17 – 19 Uhr
Finissage: 10. Mai ​15 – 19 Uhr
ab 19 uhr: Open End mit Musik von Nutrition Facts Soundsystem
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Die gemeinsame Ausstellung entwickelt einen Sinn für das Äußerliche: Aquarelle von Günther Rost behandeln das Aufsetzen von Farbe auf Papier, Experimente einer Handhabung, eine nicht malerische Verinnerlichung. Simon Starke stellt mit Planen und eckigen Lastwagenhauben einen abstrakten Campingplatz vor – wie das sprichwörtlich gewordene Potemkinsche Dorf. Ein Vortrag führt darin in die Komplexität der Äußerlichkeit ein.

Die Redewendung vom Potemkinschen oder Potjomkinschen Dorf geht zurück auf eine Erzählung über den russischen Feldmarschall Reichsfürst Grigori Alexandrowitsch Potjomkin, die nicht den historischen Gegebenheiten entspricht. Potjomkin, Gouverneur und Militärreformer, der sich unter Zarin Katharina II. um die Entwicklung Neurusslands bemühte, habe nach dieser Legende vor dem Besuch seiner Herrscherin im neu eroberten Neurussland im Jahr 1787 entlang der Wegstrecke Dörfer aus bemalten Kulissen zum Schein errichten lassen, um das wahre Gesicht der Gegend zu verbergen.

Zur Entstehung dieser modernen Sage vermuten manche Historiker, sie sei von Gegnern Potjomkins am Hof lanciert worden, die ihm seine gute Beziehung zu Katharina der Großen geneidet hätten. Als Urheber wird der kursächsische Diplomat Georg von Helbig genannt, der sie zunächst in seinen Depeschen in Umlauf gesetzt und nach Potjomkins Tod in seiner Biographie „Potemkin der Taurier“ (1809) verewigt habe. Von Helbig hatte selbst an der Inspektionsreise nicht teilgenommen. (Wikipedia)

Uns interessiert hier die Verwirklichung der doppelt verwirkten Vorstellung, derzufolge es etwas nicht gegeben haben soll, das ein reines Außen ohne Innen darstellt. So als ob unter dem Namen Potemkin ein Versprechen aufgetaucht wäre, das zwar allgemein dazu dient, eine Täuschung (Blende) zu beklagen, in Wahrheit aber das in die Welt gestellte Anschauungsmaterial missachtet, das als solches nur im Ausstellen selber vorhanden ist. Wir arbeiten da an einem gewissen Nachholbedarf.

Galerie Bridget Stern
im Künstlerhaus Faktor
Max-Brauer-Allee 229

22453 Hamburg

Ausstellung ALL SO NEAR

Textile Bodies, Chinagirls and Archi-Finance

AMÉLIE BRISSON-DARVEAU
JOHANNA BRUCKNER
CORA PIANTONI

all so near

Eröffnung am Freitag, 20. April 2018 um 19 Uhr

Die maritime Geschichte Altonas und Hamburgs spiegelt die Geschicke der Hansestädte wider, deren Erbe und gegenwärtige Identität von Brisson-Darveau, Bruckner und Piantoni mit Filmen, Skulpturen und Installationen erforscht werden, in einer Zeit, in der Menschen, Objekte, Ideen einander allzu nah sind. Die Ausstellung reflektiert die ökonomischen und sozialen Muster der Vernetzung, die das heutige Hamburg mit der Welt verbinden.

kuratiert von gabriel gee (www.tetigroup.org)

Ausstellung von Sa, 21. bis So, 22. April von 14 – 20 Uhr

Künstlergespräch am Samstag, den 21. April um 17 Uhr
mit Amélie Brisson-Darveau, Johanna Bruckner,
Cora Piantoni – moderiert von Vanessa Nica Mueller

Ausstellung ALL AT ONCE

an exhibition about the perception of time

Julia Frankenberg (D) 
Anna Lena Grau (D) 
Simon Hehemann (D) 
Nina Wengel (DK)

Gäste:
Sophie Dupont (DK), Thierry Geoffroy (FR/DK)

Konzept: Nina Wengel
Kuratorin: Tijana Miskovic (DK)

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Ausgangspunkt für die Ausstellung ist der Gegensatz zwischen einer offenen und absoluten Auffassung von Zeit auf der einen Seite und der strukturierten, linearen Zeitwahrnehmung auf der anderen. Die Ausstellung dient den eingeladenen KünstlerInnen als Plattform, um mit ihren Arbeiten die Wahrnehmung von Zeit zu hinterfragen.

Obwohl unsere Gesellschaft auf einer linearen und logischen Auffassung von Zeit aufgebaut ist, haben wir als Individuen oft das intuitive Gefühl, daß Zeit auch freier verstanden werden kann. Wissenschaftliche Beobachtungen von Licht und Geschwindigkeit beeinflussen unsere Verständnis der vierten Dimension und machen es zu einem relativen Phänomen.

Die Ausstellung ist als Rauminstallation konzipiert und bildet eine Szenographie mit drei spezifischen Bereichen, die​ ​gleichzeitig ​eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft simulieren​. Die dänische Künstlerin Nina Wengel schafft vorort eine bühnenbildartige Ausstellungsarchitektur​ ​und möbelähnliche Skulpturen​ ​mit Referenzen zu Design-Objekten. Simon Hehemann verbindet die drei Unterteilungen wieder mit einer Seilbahn-Konstruktion, die sich durch die Zeiten bewegt. Anna Lena Grau und Julia Frankenberg zeigen eine skulpturale Arbeit, die Begriffe wie Prozess, Performance und Metamorphose ins Spiel bringt. Die Gast-Künstler Sophie Dupont und Thierry Geoffroy platzieren ihre Werke in Nina Wengels Rauminstallation als Erweiterungen der raum-zeitlichen Dimensionen.

Eröffnung:
Freitag, 17. November ab 19 Uhr

Ausstellung vom 18. – 25.11.2017

Dienstag bis Freitag von 17 – 19 Uhr
Samstag und Sonntag von 15 – 19 Uhr (Samstag, 25.11. ab 17 Uhr)
Finissage Samstag, 25.11. ab 17 Uhr mit Konzert ab 20:30 Uhr

Ausstellung PERFODY – DANCING FOR MONEY, DANCING FOR FREE

Charlotte Arnhold
Fabio Cirillo
Stefan Mildenberger

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Eröffnung mit Performance:
Freitag, 3. November ab 19 Uhr

Ausstellung vom 04. – 08.11.2017

Samstag und Sonntag 04./05.11. von 15 – 19 Uhr
Dienstag und Mittwoch, 07./08.11. von 15 – 19 Uhr
Mittwoch, 08.11. ab 19 Uhr: Finissage und Künstlergespräch

 

Die Ausstellung „PERFODY – dancing for money, dancing for free“ von Charlotte Arnhold, Fabio Cirillo und Stefan Mildenberger verhandelt Fragen zu sozialer Identität, Geschichtsschreibung und Massenmedien in Bezug auf Hetero-Normativität und die damit einhergehende Angst vor Andersartigkeiten und Fremdem. Dekonstruktion, Abstraktion und neue mögliche Formen erforschter und überlieferter Inhalte sind zentrales Element der Ausstellung und Verknüpfungspunkte der künstlerischen Praxen der KünstlerInnen. Die Auflösung der Trennung von Natürlichkeit und Künstlichkeit, den sozialen Beschränkungen durch Geschlechterrollen und Identitätspolitiken, diente als Inspiration der ausgestellten Videos, Installationen, Bildern und Performances.

 

Charlotte Arnhold works with performance, sculpture, video and music. A central element of her practice is identity and the illustration of new possible forms of identity; reality, imagination, the deconstruction and the joyful confusion of these. Her work is about exploring the spaces in between rather than the things at first glance visible. The things we allow or expect certain materials or objects to do, or what attributes we think they should have, stand as euphemisms for what we allow ourselves to be within the restrictions of naturalness and artificiality and the social restrictions through gender roles and identity politics. The use of tradition, whether in performances using male or female stereotypes or, within sculpture, working with ceramics and historical china painting, is a way to overdo these conventions, break them and open up room for something new. Drawn to surreal, dream like aesthetics and the creation of alternate realities with objects like games, tea sets or tables that resemble fragments or relicts of utopias or dystopias, her work tries to blur the line between dreams, fantasies and real experiences.

Fabio Cirillo’s artistic praxis is linked with a historical archeologcal research, dealing with pla- ces, things, and issues from the past or present, when written records and oral traditions can inform and contextualize cultural material. In the speci c he want to question the authority of western cultural hegemony linked with heteronormativity and xenophobia. Embrasing the transfeminism movement which does not only include biologically born womens, he aim to contrast genderbinary and raccism. rough eater and performance art, he builds costu- mes and objects, inspired by the informations which he ndes during the research process. Mostly using porcelain-casting technique to shape human bodies and in order to reenacht a parody which sees the perfomer becoming a sort of human sculptures. Here the costume is understood booth to renegotiate the limit of the humand body, with it’s linked surroundin, and as a form of ritualistic protest. He intend to rematerialize intimacy in order to concive forms of thinking based on community and collectivness expirience.

In his artistic work Stefan Mildenberger deals with the reformulation and abstraction of information from mass media content and its political, cultural and social impacts. By using technical-conceptual processes and the help of coincidence he deconstructs the actual convention and creates an abstraction. The Video-Installation LIQUID PORN by Stefan Mildenberger deals with the idea of a post-pornographic age and was inspired by Post Porn Politics – The Symposium Reader, published by Tim Stüttgen in 2009. “The concept post-porn was invented by erotic photographer Wink van Kempen and made popular by sexwork activist and performance artist Annie M. Sprinkle. It claimed a new status of sexual representation: Through identifying with critical joy and agency while deconstructing its hetero/normative and naturalising conditions, Sprinkle made us think of sex as a category open for use and appropriation of queer_feminist counter-pleasures beyond the victimising framework of censorship and taboo” (Tim Stüttgen). For the Video-Installation LIQUID PORN Mildenberger created fictitious figures that are living in a post-pornographic era and tell their stories, thoughts and opinions of everyday life and sexual practices.

 

Ausstellung INS ROT

Rolf Bergmeier (Plastik)
Matthias Quabbe (Fotografie)

 

“Du schließt die Augen und schaust in die Sonne, und durch deine Lider hindurch siehst du die Farbe deines Blutes ….. Dies ist die Farbe deiner leiblichen Existenz.” *

 

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Eröffnung:
Freitag, 20. Oktober um 19 Uhr

Ausstellung vom 21. – 27.10.2017

Öffnungszeiten:
Sa, 21.10. von 15 – 18 Uhr / 20 Uhr 4! Fakultät #6 (Konzert)
So, 22.10. von 15 – 19 Uhr
Di, 24.10. – Fr, 27.10. von 16 – 20 Uhr

 

*Gerd Koenen, Die Farbe Rot, Verlag: C.H.Beck, 2017, S 13

THE WELL TEMPERED BRAIN – Eine audio-visuelle Installation

Chamberlab
MARK MATTHES & ANTON KOCH

in Kooperation mit:
SERGEY KOSTYRKO
(St. Petersburg – Modular Synthesizer)
ALEXANDER TRATTLER
(Licht / Mapping)
ALEXANDER KAGANSKY
Molecular Biology – University of Edinburgh,UK
PAUL ROACH
Bioengineer – Loughborough University, UK
RUTH MAY
(Violine)
ANDREW KRELL
(Kontrabass)
ARTSCI NEXUS/
CANDACE GOODRICH
(Initiatorin / Stockholm)

ERÖFFNUNG mit Konzert und Einführung​ am
Fr. 06. Oktober 2017 um 19 Uhr.

Sa. 07. & Do. 12. Oktober:
Vortrag 18 Uhr / Konzert 20 Uhr
So. 08. Oktober:
16 Uhr Vortrag & Diskussion
Fr. 13.10. ab 19 Uhr : FINISSAGE

Öffnungszeiten:
Sa. – So. 15 – 19 Uhr
Di. – Do. 17 – 19 Uhr

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Das “wohl temperierte Gehirn” ist ein im Labor gezüchtetes “Nanobrain”, dessen Aktivität in musikalische Komposition übersetzt wird.
Das interdisziplinäre Projekt verbindet Kunst, Musik und Wissenschaft zu einer Gesamtinszenierung, die sowohl Einblicke in die aktuelle Forschung bietet, als auch intuitiv musikalisch erfahrbar gemacht und künstlerisch interpretiert wird.
Ein Versuch das Denken hörbar zu machen!
In Kooperation mit zwei Wissenschaftlern, Dr. Paul Roach und Dr. Alexander Kaganski, sowie dem Musiker und Mathematiker Sergey Kostyrko wird eine audio-visuelle Installation mit Konzert konzipiert, die aus Experimenten mit lebendigen neuronalen Netzwerken hervorgeht, indem Messwerte in eine kompositionelle, grafische und skulpturale Form übertragen werden.
Dr. Paul Roach (Biomaterials and Interface Science) untersucht die Kommunikation zwischen Nervenzellen aus verschiedenen Bereichen des Gehirns in Hinsicht auf die Heilung von u.a. Parkinson und Alzheimer.
Zusammengefungen haben sich die Künstler und Wissenschaftler bei einem Think-Tank des ArtSci Nexus Netzwerks in Leipzig, das von der Kuratorin Candace Goodrich ins Leben gerufen wurde, um den interdisziplinären Austausch zu ermöglichen. https://artsci-nexus.com/

 

Mark Matthes (bildender Künstler und Musiker) und Anton Koch (Programmierer und Musiker) beschäftigen sich im Feld der bildenden Kunst mit der Verbindung von klassischen Kompositonsweisen und konzeptionellen Ansätzen der Datenanalyse. Tonsysteme und harmonische Bezüge zwischen Akkorden werden in mathematische Formeln übersetzt und führen zu alghorithmischen Kompositionen, die von den neuronalen Daten gesteuert werden.
Diese Transformationen werden grafisch visualisiert, sowohl algorithmisch über Projektionen, als auch analog in Malerei und Objekten, aus denen eine audiovisuelle Rauminstallation ensteht. Es werden inhaltliche, wie formale Zusammenhänge visueller Darstellungsmöglichkeiten und die Wechselwirkungen zwischen künstlerischer und musikalischer Konzeption erforscht.
Die Konzerte für Streichtrio (Ruth May, Andrew Krell, Mark Matthes), Laptop (Anton Koch) und Modularsystem (Sergey Kostyrko) zusammen mit Performance und Vortrag des Wissenschaftlers Alexander Kagansky finden an 3 Tagen (Fr/Sa/Do) innerhalb der Installation statt.

NO NOTICE GAVE SHE, BUT A CHANGE – Archive of the ephemeral

Archiv des Ephemeren: das paradoxe Vorhaben, Wandel zu archivieren.

© Cristiane Mohallem,Pedra_do_Mar
Es gibt die tiefen Einschnitte, deren mächtige Veränderungen unübersehbar sind. Was sich jedoch im Detail schon vor diesem Moment ereignet, ist schwer nachzuweisen. Nicht selten entzieht sich der Wandlungsprozess unserer Wahrnehmung. Er entwischt uns durch seine Dauer und unser Unvermögen, ihn in seiner Gesamtheit zu realisieren.
Auch der vage Moment des »Dazwischen« wird in dieser Betrachtung relevant genauso wie die Untersuchung der zurückbleibenden Reste. Wir stoßen auf Fragen wie: Wann hat die Schwelle ihren Anfang und ihr Ende? Geht eine Wandlung immer mit einem Formenwandel einher?

Das Archiv des Ephemeren nutzt Reproduktion von transitorischen Abläufen, um die Aufmerksamkeit auf sie zu richten. Durch die Betrachtung der unterschiedlichen Wandlungsphasen und der Präsentation der gesammelten Erfahrungen entsteht ein Raum, in dem beispielhafte Entwicklung archiviert ist.

© Emi Nishiwaki,how_I_met_you

Die Ausstellung wird von vier Künstlerinnen verschiedener kultureller und künstlerischer Hintergründe bespielt:

Emi Nishiwaki (Japan/Bildende Künstlerin)
Cristiane Mohallem (Brasilien/Bildende Künstlerin)
Ursina Tossi (Deutschland/Choreografin/Tänzerin/Forscherin)
Saskia Bannasch (Deutschland/Bildende Künstlerin)

© Saskia Bannasch

ERÖFFNUNG
Fr, 8. September 2017 von 20-24 Uhr
21 Uhr – Performance Ursina Tossi, “blue moon”

ÖFFNUNGSZEITEN UND VERANSTALTUNGEN
Sa, 9. September: 15–19 Uhr – Ausstellung
16 Uhr – Künstlergespräch/Artist talk

So, 10. September: 15–19 Uhr – Ausstellung

Mi, 13. September: 15–19 Uhr – Ausstellung

Do, 14. September: 17–21 Uhr – Ausstellung
19 Uhr: Performance Ursina Tossi, “blue moon”

Fr, 15. September, 17–21 Uhr – Workshop

FINISSAGE
Sa, 16. September, 15–24 Uhr
19 Uhr: Präsentation der Workshop-Arbeiten
20 Uhr: Soundscaping – diceindustries

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weitere Informationen unter:
https://archiveoftheephemeral.tumblr.com/

Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung.

Fotoimpressum
© Cristiane Mohallem, Pedra do Mar (Detail), 2015–16, cotton thread on linen
© Emi Nishiwaki, »how I met you« (a score of humming song)

© Saskia Bannasch, rust drawing (work in progress)
© Ursina Tossi, bare bodies

Titel: Emily Dickinson “no notice gave she, but a change”

Ausstellung FIL À FIL

Suse Itzel und Gesa Lange

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Eröffnung:
Freitag, 14. Juli um 19 Uhr

Ausstellung vom 15. – 22. Juli 2017

Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Freitag von 17 – 20 Uhr
Samstag und Sonntag von 15 – 19 Uhr

Finissage
Samstag, 22.07. ab 15 Uhr
17 Uhr Künstlergespräch