Konzert SPECTRAL SCANNING

Samstag, 23. September 2017

20 Uhr

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„spectral scanning“

Bei dem Konzert „spectral scanning“ wird die Musik des „Stark Bewölkt Quartetts“ in Echtzeit gescannt, die speziellen Frequenzen analysiert und visualisiert.

Stark Bewölkt Quartett:
Gregory Büttner: computer, objects, external speakers
Michael Maierhof: prepared cello
Birgit Ulher: trumpet, radio, objects, speaker
Heiner Metzger: soundtable, objects

Gäste:
Annette Denzinger: visuelle Frequenzanalyse
Kobe Wens: Videos

Für diesen Konzertabend hat das Stark Bewölkt Quartett die Physikerin Dr. Annette Denzinger von der Uni Tübingen und den Musikvideo-Künstler Kobe Wens aus Brüssel eingeladen.

Annette Denzinger wird live und in Echtzeit die Klänge des Quartetts mit ihrer speziellen Software unter die digitale Lupe nehmen.

Als Spezialistin für Bioakustik und Echoortung an der Uni Tübingen bringt sie Licht in die komplexen Klangtexturen des Stark Bewölkt Quartetts.

Wird das Hören geschärft durch die visuellen Analysen?
Dafür wird sie an zwei Tagen mit dem Quartett arbeiten.

Kobe Wens filmt die Konzerte und macht ein auf die experimentelle Musik des Quartetts eingestimmtes Musikvideo. Zwischen den Sets präsentiert er Videos aus seinem Archiv.

Die international agierenden Hamburger Musiker Birgit Ulher, Heiner Metzger, Gregory Büttner und Michael Maierhof bilden zusammen das Stark Bewölkt Quartett, neben Auftritten organisiert die Gruppe auch eine monatliche Konzertreihe in der HÖRBAR, sowie Konzerte mit internationalen Gästen beim Festival „blurred edges“.
www.starkbewoelkt.wordpress.com

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

Ausstellung JASKÓŁKA

JASKÓŁKA – Burkhard Schittny

Video und Fotos

Die konzeptuelle, transmediale Kunst von Burkhard Schittny gründet inhaltlich oft im Schicksal der Eltern. 1946 wurde Schittnys Mutter im Rahmen der „Operacja Jaskółka“ aus dem heute polnischen Klodzko im Viehwaggon gen Westen vertrieben. Das Video, das auf 10.361 Filmstills basiert, erinnert daran: eine Reise ins Ungewisse, deren laute Tonspur die Gewalt genauso heraufbeschwört wie die schemenhaft flackernden Blicke aus dem fahrenden Zug. Unlösbar bleiben die heute aufgenommenen Bilder mit der Vergangenheit verbunden, doch verweisen sie genauso auf aktuelle Geschehnisse.

Schittny_JASKOLKA

Ausstellungseröffnung: Freitag 08. Juli 2016 um 18:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 09. Juli – 14. Juli 2016

Öffnungszeiten:
Sa/So 09. und 10. Juli von 14-20 Uhr
Montag geschlossen
Di/Mi/Do 12./13./14. Juli von 16-20 Uhr
und nach Vereinbarung