SUPRA

Georgisch-Deutsches Kulturfestival – Kunst, Musik, Performance, Film, Lesung, Workshop und Künstlergespräche im Künstlerhaus FAKTOR

19. – 28.7.2019
Link: Programm
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„Supra“ ist eine traditionelle und immer noch lebendige georgische Performance, die Menschen miteinander verbindet: gewissermaßen ein Festessen, dessen Teilnehmer durch zahllose Gänge hindurch improvisierte Trinksprüche austauschen. SUPRA heißt daher unser neuntägiges Festival, auf dem wir Verbindung und Austausch der deutschen und georgischen Kunst und Kultur feiern und aktiv mitgestalten wollen.

Vor 200 Jahren kamen die ersten deutschen Siedler nach Georgien; heute leben mehr als 300.000 Georgier in Deutschland. Der Auftritt Georgiens als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018 hat diese Verbindung noch einmal auf beeindruckende Weise erneuert. Die georgische Kultur war, in der sowjetrussischen Zeit und dem anschließenden Zusammenbruch, lange verdeckt. Heute ist das Interesse am deutsch-georgischen Austausch auf beiden Seiten spürbar groß.

Das gilt vor allem auch für Künstler*innen aller Art – SUPRA lädt Filmemacher, Schriftsteller, Fotografen, Musiker, Performer und Bildende Künstler u.a. im georgisch-deutschen Austausch mit dem Publikum an den gemeinsamen Tisch.

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INTUITION

Isabell Kamp

15. – 16.6.2019
Vernissage: Samstag 15.Juni, 19 Uhr
Öffnungszeit: Sonntag 16.Juni, 15 – 19 Uhr

Intuition als brauchbares Bewertungssystem funktioniert nur, wenn man in dem jeweiligen Bereich Erfahrungen hat sammeln können. Sobald dies nicht vorliegt, kann Intuition zu Willkür, Vorurteilen und Chaos führen. Woher weiß man, dass gewonnenes Wissen ausreicht um dem Bauchgefühl zu trauen?
In den Arbeiten von Isabell Kamp geht es grundsätzlich um eine thesenartige Erprobung unterschiedlicher Gedanken über zwischenmenschliche Kommunikationsstrukturen und die Suche nach visuellen Entsprechungen für emotionale Befindlichkeiten.
Ein hauptsächlicher Wesenskern der Keramik ist einerseits die implizierte Hochwertigkeit und andererseits die Zerbrechlichkeit des Materials. Eine wunderbare Metapher zum Menschen.

Isabell_webgefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der freien und Hansestadt Hamburg und aus Mitteln des Bezirks Altona.

4fakultät #12

June 22nd | 9pm / doors 8pm

Concert Series for Cross Genre Improvisation

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Jimi Tenor (Helsinki)

Méryll Ampe (Paris)

Alireza Mehdizadeh & Pejram Tahmasbi (Berlin, Iran)

ACRE (Rome)

Live Visuals / Projections : elektropastete

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Presented by: ByteFM

Easily transcending all current trends and hypes. The work of Finnish musician and composer Jimi Tenor combines the finest elements of afro-american music, spontaneous silliness and shameless glamour in a style all his own. “Jimi Tenor’s mind will travel where his body can’t go. Living in isolation in east-Helsinki suburb he picks mushrooms and has exotic musical fantasies in the calmness of the endless.“ Releases on Philophon, Herakles Records, Kindred Spirits and Warp speak a clear and distinct language of stylistic diversity. What instruments will Jimi play this time? Flute? Saxophone? Drummachines? His own voice? Just about any sound source is possible with this man and some of them might get wrecked in the act.

In her work composer and sound designer Méryll Ampe establishes a fine link between two performative practices, the visual and the auditive: “I develop my sound through electronic field recordings and experimental music. I establish links between my musical practice and my visual practice, using techniques directly linked to sculpture – to cut in to mass, to model, and to chisel using acoustic sound, digital sound processing and analogue tools. These allow me to generate echo, tensions, breaks and punctuation. I conceive of improvisation as an uninterrupted sequence, revealing the immersive composition of space.”

Alireza Mehdizadeh plays the Kamancheh, a classical persian string instrument with a delicate and expressive sound. His meticulously modulated melodies and movements contains microtonal scales from the Dastgah modal system, the improvisational elements of persian music and Sufism’s insight and meditativeness. Alireza is a member of the renowned Mastan Ensemble and toured Europa, the U.S and Canada. He will be accompanied by the classical Tar player Pejram Tahmasbi.

The Rome based improvisation trio ACRE is working on diverse forms of images and places of music and listening. The group’s sound is made up of some recognizable music influences, and focuses on the way these influences are dealt with, letting them interfere: The trio combines the free subchambers of instrumental jazz with the unpredictability of digital instruments, thus creating an exciting unitarian sound with detailed, fragile struktures, contrary timbres and surprising experiments.

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4fakultät is based on a mathematically designed musical score. Four acts of various artistic backgrounds play two sets of their own. These separate sets intersect. All four musicians improvise in a rotating order creating a continuous concert with no breaks or stops. A musical dialogue where improvisation cuts to the bone of genre and style definition: 4fakultät.

15,- / 10,- (reduced)

4!_Logohttps://4fakultaet.de
https://4fakultaet.bandcamp.com/
https://www.instagram.com/4fakultaet/

Sponsored by
Musikfonds e.V.
Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Hamburgische Kulturstiftung

Graphic Design: Silvio Waser

DECODER – twisted pairs

Sa. 08.06.2019 – 20:00 Uhr

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Leopold Hurt: e-zither

Sonja Lena Schmid: cello

Jonathan Shapiro: drums, joystick

Decoder – Ensemble für aktuelle Musik
Decoder präsentiert sich mit Solos und Duos für Cello, E-Zither, Drums, Joystick, Video und Elektronik. Darunter Hamburger Erstaufführungen aus dem Zyklus „dissociated press“ von Leopold Hurt sowie die Uraufführung von „red“ für Cello und Video, eine Zusammenarbeit der Komponistin Sarah Nemtsov mit Heinrich Horwitz (Dramaturgie, Choreographie) und David Campesino/Javier Sobremazas (Kinematographie)

Eintritt: 6,- / 5.-

Birgit Ulher: Matter Matters

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Trumpet Traffic

Birgit Ulher: Public Transport (UA), Traces (2014)
Michael Maierhof / Birgit Ulher: splitting 21 (2011 – 2013)

Ulhers Komposition “Public Transport” for trumpet, record runner, radio and objects wird an diesem Abend uraufgeführt. Für das Stück wurden zwei LPs mit Geräuschen von Plattenspielern aufge- nommen, die mit Record Runnern abgespielt werden und als Zuspielung für die Trompetenstimme fungieren. Die Plattenspieler sind hier gleichzeitig Ursprung der Klänge wie auch ihrer Reproduktion.

Ihre zweite Komposition “Traces” (2014) for trumpet, radio, speaker, objects and tape hat seinen Ursprung in Messungen von chemischen Werten des Chicago Rivers und der Elbe. Die Zuspielung besteht aus vier Spuren, die getrennt und mit jeweils einem Klangmaterial aufgenommen wurden. Den daraus gewonnenen Daten wurde ein bestimmtes Material zugeordnet. Die Dauern der Klänge und Pausen sind eine direkte Repräsentation der Messungen.

In der Gemeinschaftskomposition “splitting 21” (2011 – 2013) for trumpet, splitter and tape stellt Michael Maierhof ihr einen von ihm entwickelten analogen Splitter mit einer Zuspielung zur Verfügung, die das zehnminütige Stück ins Orchestrale erweitert. Die Trompetenstimme wurde von Ulher entwickelt.

mit freundlicher Unterstützung des Musikfonds www.musikfonds.de

Eintritt: 10,- / 8,-

Doppelkonzert:

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Do. 06.06.2019 – 20:00 Uhr

Evo-Illusion

Kontraste in neuem Licht

Marcia Lemke-Kern: Gesang
Lux Nova Duo:
Jorge Paz Verastegui: Gitarre
Lydia Schmidl: Akkordeon

Ein multimediales Konzert mit Werken von Luigi Nono, Georg Hajdu, Mario M. Mary, Pedro Gonzales Fernandez, Charles Uzor, Dong Zhou, Catalina Rueda

Evo-Illusion beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Weltanschauungen vergangener Kulturen und den Folgen der Industrialisierung für Mensch und Natur. In relativ kurzer Zeit hat sich unser Ökosystem und das Miteinander von Menschen zu einem hoch komplexen und kränkelnden Gebilde entwickelt.

Das Duo Lux Nova zusammen mit Marcia Lemke-Kern stellen Musik aus unterschiedlichen Kulturen vor: die der Urvölker aus China, des industrialisierten Europas und der noch lebenden oder schon ausgelöschten Kulturen Afrikas und Südamerikas.

Eintritt: Eintritt: 8,- (mit 22 Uhr Konzert: A.K. Klosowski: 12,-)

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Do. 06.06.2019 – 22:00 Uhr

A. K. Klosowski

Kassetteninstrument“

Sein „Kassetteninstrument“ nahm das Sampling mit einer DIY-Steuerung von Walkmans Anfang der 80er Jahre vorweg. Vor allem das Album „Home-taping is killing music“ (85) mit Pyrolator machte ihn damals bekannt. Heutzutage überrascht er mit seinem gespenstischen Lo-Fi Tape-Sound aus obskuren Klangfetzen, die er rhythmisch arrangiert und mit Effekten bearbeitet. Dabei balancieren seine Tracks zwischen hörspielartigem Noise und tanzbaren Beats. Der Experimentiergeist der frühen 80er ist klar zu hören und klingt immer noch aktuell, wie eine Gegenreaktion auf den heutigen Digitalismus.

Eintritt: 6,-

Part of  blurred edges – Festival für aktuelle Musik Hamburg 31.5. – 16. Juni 2019
blurred edges 2019 wird gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung
http://www.blurrededges.de

Klosowski PAWEL_JOZWIAK

„two improvising duos“

Di. 04.06.2019 – 20:00 Uhr

Fragile and polyrhythmical networks

Uon Duh:

“Zuerst nur Klang, entfaltet sich diese Musik aus sich selbst heraus. Wie eine Sandburg, die langsam in sich zusammenfällt. uon duh improvisieren fragmentarische Rhythmen über ausdrucksvolle Melodien, die jederzeit enden könnten. Eine sanfte, stetige Wiederholung zukünftiger Gewissheiten.” Konstantin Bessonov: Drums, Percussion, Electronics. Simon Roessler: Electric Piano, Organ, Synthesizers. Sound comes first, the music unfolds from within. Like a castle of sand falling apart. The two Hamburg based musicians Konstantin Bessonov and Simon Roessler improvise fragile rhythms over expressive melodies that might end any time. A soft and steady repetition of future beliefs.

Louise Vind Nielsen & René Huthwelker

Louise Vind Nielsen is a danish Hamburg-based conceptual sound, performance and visual artist as well as a composer. For her musical compositions the psychophysical effects of minimalism, harsh noise and repetitive patterns are central, including analog synthesizer, sequencing, voice, samples, tapes and contact mics on various materials. René Huthwelker is a member of the Hamburg based polymedial artist collective „Niedervolthoudini“. His solo performances emphasize minima- listic repetitions that are created by analogue-synthetic loops of feedback. Making use of polyrhythmic networks he builds these spheres to intensively pulsating structures.

Eintritt: 6,-

Part of  blurred edges – Festival für aktuelle Musik Hamburg 31.5. – 16. Juni 2019
blurred edges 2019 wird gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung
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blurred edges – h7club & stark bewölkt

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Fr. 31.05.2019 – 20:00 Uhr

Congress of Sonic Improvisers

Panel by highly inspired once only groups with:

Pierre Berthet (Brüssel): objects
Benoit Cancoin (Toulouse): double bass
Katherine Young (Chicago): bassoon (Fagott)
Michel Doneda (Toulouse): soprano sax
Gregory Büttner: computer, objects
Michael Maierhof: cello
Birgit Ulher: trumpet, objects, speakers
Heiner Metzger: soundtable, objects

Eintritt: 10,-/7,-

https://www.vamh.de/index.php?what=blurred_edges&year=2019&gig=3762

Sa. 01.06.2019, 20:00 Uhr

Stark Bewölkt

Unter Hoch Druck

Percussion Quartet ET/ET (Basel) spielt:
Hannes Seidl: Mixtape
Cathy van Eck: Wings
Michael Maierhof: Zonen 4.4, UA

Solo sets:
Sandra Boss (Kopenhagen): electronics
Katherine Young (Chicago): Fagott/bassoon
Pierre Berthet (Brüssel): objects
Benoit Cancoin (Toulouse): double bass

Trio set:
Heiner Metzger: bass clarinet
Gregory Büttner: computer, objects, loudspeakers
Benoit Cancoin (Toulouse): double bass

“Stark Bewölkt” konfrontiert unter Hochdruck Solo-Positionen aus improvi- sierter und elektronischer Musik mit komponierten Schlagzeug-Quartetten und spontan zusammengestellten Formationen. Das Schlagzeug-Quartett aus Basel spielt Stücke für vier Mischpulte (Seidl), 12 Nylons mit LED-Licht (Maierhof) und Cathy van Ecks Feedback Controller. Die Fagottistin Katherine Young aus Chicago wird als Solistin erlebbar sein, während der belgische Klang-Objekt-Künstler Pierre Berthet pneumatisch aufspielt und die junge dänische Elektronikerin Sandra Boss (performance for Portable Audiometer Hearing Tester) die Ohren einem feinen Tuning unterzieht. Der Bassist Benoit Cancoin spielt ein orbitales Solo bei dem sich der Kontrabass in alle Richtungen ausbreitet.

Ensemble This/Ensemble That: Brian Archinal, Victor Barcelo, Bastian Pfefferli, Miguel Angel Garcia Martin

Eintritt: 10.-/7,-

https://www.vamh.de/index.php?what=blurred_edges&year=2019&gig=3765

Part of blurred edges – Festival für aktuelle Musik Hamburg 31.5. – 16. Juni 2019
blurred edges 2019 wird gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung
http://www.blurrededges.de

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4fakultät #11

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Konzertreihe für stilübergreifende Improvisation

Sa. 16. März 2019 – 21 Uhr (Einlass 20 Uhr)

ANDREW PEKLER (Berlin)

BERANGERE MAXIMIM (France)

FELIX KUBIN
MARK BOOMBASTIK
(Hamburg)

THE HOME OF EASY CREDIT:
Louise Dam Eckardt Jensen
Tom Blancarte
Jim Black
(Denmark, Berlin)

Live Visuals:
ELEKTROPASTETE
(Alexander Trattler, Arthur Musalimov)

DJ
LUCIA UDVARDYOVA
(SHAPE platform / Easterndaze)

4fakultät

Ein Abend, in dem vier Konzerte zu einem werden. Aus eigenen Sets und​ ​gemeinsamer Improvisation entsteht ein stilübergreifender Dialog in der Musik.​ ​Mit dem kombinatorischen Algorithmus der Fakultät kommt jede natürliche Zahl mit ihrer Nachbarzahl in Kontakt. Diese Kombinatorik überträgt 4fakultät auf eine Konzertbühne.​ ​

Vier Protagonisten aus vier eigenständigen Genres treffen zum ersten Mal aufeinander. In rotierender Reihenfolge spielen sie in kurzen Sets ihr eigenes Konzert und improvisieren gemeinsam von Set zu Set. Keine Umbaupausen. Keine getrennten Bühnen.

15,- / 10,- (ermässigt)

www.4fakultaet.de

www.facebook.com/4fakultaet

www.4fakultaet.bandcamp.com

INTERVISIONS #5

Fr. 22. und Sa 23. Februar 2019
20 Uhr
0
                 

INTERVISIONS untersucht die Fragen des 21. Jahrhunderts – tagesaktuell und multiperspektivisch. In nur einer Woche Proben werfen MISCHPULK und die eingeladenen Künstler*innen alles in die Waagschale – Genres, künstlerische Professionen und die Freude am Experiment. Das Publikum erlebt exklusiv eine theatrale Parcoursinstallation, die künstlerische Skizzen und Visionen auf und für unsere Welt vereint.

INTERVISIONS #5 widmet sich der Frage: Sind wir noch zu retten??? Wie immer inspiriert vom aktuell Zeitgeschehen und spannender Lektüre…

|///////////| MischPULK |///////////|                                                                            Konstantin Bessonov, Lukasz Chrobok, Philipp van der Heijden, Iris Minich, Lisa Rykena, Anne Schneider, Kaja Jakstat

& Gäste: Mark Matthes, Helen Schröder, Julia Oepen

Instagram Facebook www.intervisions.info.                                                 Einblicke in die intensive Vorbereitungswoche und aktuelle Infos sowie Tickets